Silber und Gold

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Der Fall des Teilreserve-Goldes

Mittwoch 3. Juli 2013 von admin

PapiergoldIn den letzten Wochen und Monaten hat der Goldpreis eine rasante Talfahrt hingelegt. Vieles deutet darauf hin, dass der Boden bereits erreicht wurde. Auch wenn man sagen muss, dass es auch vor einigen Wochen schon danach ausgesehen hat – und der Goldpreis danach weiter ordentlich gefallen ist. Das der aktuelle Kurs eine außergewöhnlich gute Kaufgelegenheit darstellt, ist jedoch unter Gold-Experten wenig umstritten. Das heißt, wenn man etwas bekommt. Denn bei vielen Händlern sind bis auf kleinere Münzen und Barren viele Produkte “ausverkauft”. Unter Anführungszeichen deshalb, weil viele Händler Ihre Ware einfach zurückhalten – weil sie zu derart geringen Preisen nicht verkaufen wollen. Auch das ein Indikator, dass kaum jemand mit weiter fallenden Kursen rechnet.

Über die Hintergründe wurde und wird viel analysiert und auch spekuliert. Kaum jemand bezweifelt dabei, dass es sich um Manipulation bzw. um massive Intervention einiger starker Marktteilnehmer handelt (die dann auch eine Negativ-Spirale ausgelöst hat). Diese “Interventionen” gibt es allerdings nicht erst seit dem jüngsten Kurseinbruch – die ARD berichtet etwa schon 2010 über Manipulationen des Goldpreises durch Zentralbanken. Möglich ist das dadurch, dass wir bei Gold heute sozusagen ein Teilreserve-System haben. Ähnlich wie beim Fractional Reserve Banking wird also Gold verkauft, das im Grunde gar nicht da ist. Es schwirren sehr unterschiedliche Zahlen durch die Medien, aber ein Verhältnis von 1:100 dürfte wohl realistisch sein. Was hier also in den letzten Wochen tonnenweise verkauft wurde, ist im Grunde nichts weiter als Papiergold.

Wenn es um physisches Gold geht, sieht die Lage schon ganz anders aus. Rund um den Globus melden Edelmetallhändler einen gewaltigen Andrang – und zwar von Käufern. So berichtet etwa Pro Aurum von neun mal mehr Käufern als Verkäufern. Während also Papiergold weiter abverkauft wird, gibt es einen regelrechten Run auf echte Barren und Münzen. Daraus wird auch ersichtlich, dass dieses Spielchen nicht ewig gut gehen kann. Denn wenn immer mehr Papiergold-Besitzer für Ihre ETFs und Zertifikate nun physisches Edelmetall haben wollen (entweder durch Auslieferung, oder durch Verkauf der Papiere und Kauf von Barren oder Münzen), wird der physische Markt sehr bald ausgetrocknet sein. Das Gesetz von Angebot und Nachfrage sorgt dann zwangsläufig für einen sprunghaften Anstieg des Goldpreises.

Ein mögliches Szenario wäre, dass sich der Preis für physisches Gold vom “offiziellen” Goldpreis abkoppelt. Sobald dies in größerem Ausmaß geschieht und für jedermann erkennbar ist, was los ist, würde der Papiergold-Preis allerdings ins Bodenlose fallen. Denn dann wäre jedem sehr schnell klar, dass hinter den hier gehandelten Werten gar keine Ware steht und tatsächlich nur mit Luft gehandelt wird.

Es lohnt sich auf jeden Fall, den aktuellen Goldkurs (z.B. bei kursgold.net) im Auge zu behalten. Man darf gespannt sein, wie sich die Lage am Goldmarkt weiter entwickelt.

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Goldsparplan: Vorsicht ist besser als Nachsicht

Samstag 15. Juni 2013 von admin

Ein Goldsparplan ist grundsätzlich doch eine sehr sinnvolle Sache. Und nachdem in den letzten Jahren das Vertrauen in Papiergeld und damit einhergehend auch in Lebensversicherungen oder andere Altersvorsorgen immer mehr abnimmt, wollen immer mehr Menschen lieber mit sicheren Sachwerten vorsorgen.

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Das haben aber auch einige Geschäftsleute entdeckt, die diesen Markt mit Geschäftsmodellen bedienen, die zumindest fragwürdig erscheinen. Diese haben es dann in der Regel auf Kleinanleger abgesehen, an die Sie – oft überteuerte – kleine Goldbarren ab 0,5 Gramm verkaufen wollen. Wohl vor allem, weil diese meist weniger Ahnung von Marktpreisen haben, als Anleger, die größere Summen investieren. Vor allem Goldsparpläne scheinen hier ein beliebtes Mittel zu sein. Immer wieder tauchen hier Unternehmen auf, die mit einem MLM-Vertrieb (Multi Level Marketing) Gold an den Mann bringen wollen. Wenn man ein bisschen etwas vom Edelmetallgeschäft versteht, muss man sich jedoch wundern, wie bei den geringen Spreads in dieser Branche eine derartige Vertriebsstruktur finanziert werden soll.

Schon seit einigen Jahren in diesem Bereich aktiv ist die KB Edelmetall AG. Schon seit 2010 finden sich Meldungen von Kunden im Internet, die von ausbleibenden Auslieferungen berichten. Gegen den Geschäftsführer Mike Koschine ermitteln seit einigen Monaten die Staatsanwaltschaften in Wien und München. Dieser soll sich jedoch lt. Kleine Zeitung (“heute” berichtete) in Südafrika aufhalten. Auch das ZDF berichtete bereits über die KB Edelmetall AG (bei youtube).

Seit 2011 aktiv ist das Unternehmen Karatbars International GmbH. Geschäftsführer ist neben Pietro Fazio ein gewisser Harald Seiz, der offenbar auch mit der KB Edelmetalle AG in Verbindung steht oder stand. In einem Interview mit dem Obtainer wurde er als Geschäftsführer bezeichnet (zum Interview) – derzeit scheint er auf der Website der der KB Edelmetalle nicht als solcher auf. In einem Bericht bei netcoo wird er dafür als “Vertriebspartner” bezeichnet, wobei es aber doch den Anschein erweckt, dass er mehr als nur ein gewöhnlicher Vertriebspartner ist.

Seit 2012 ist nun auch die simplyMAXX Edelmetallgesellschaft mbH mit einem MLM Vertrieb für Goldsparpläne auf dem Markt. Die Vertriebspartner sind durchaus umtriebig, im Internet finden sich zahllose Seiten, die das Angebot von simplyMAXX anpreisen. Auch die Leute aus dem Umfeld von simplyMAXX sind in der Branche einschlägig bekannt, wie man z.B. hier nachlesen kann.

Sehen wir uns einmal das Angebot von Karatbars und simplyMAXX an. Die Preise für die Goldbarren sind durchaus sehr günstig (aber realistisch). Die Lagergebühren sind extrem günstig, bei Karatbars sogar kostenlos. Es gibt auch keine Depotgebühren. Auch die Kosten für die Auslieferung sind extrem gering. Da muss man sich schon fragen, ob das Gold bei derart geringen Gebühren (sowohl bei Lagerung als auch bei Auslieferung) überhaupt ausreichend versichert sein kann. Aber selbst wenn die Unternehmen es irgendwie hinbekommen, ihre Leistungen derart günstig anzubieten. Spätestens wenn man die dahinter stehende Vertriebsstruktur betrachtet, kann sich das eigentlich hinten und vorne nicht ausgehen. Die Provisionen bei simplymaxx sehen etwa lt. deren Vertreibsbedingungen folgendermaßen aus: “Bei Umsätzen mit Kunden von Kooperationspartnern erhält der Kooperationspartner 10% und seine Upline 90% der Abschlussprovisionen.” Bei Spreads, die selbst bei kleinsten Goldbarren im einstelligen Prozent-Bereich liegen, muss man sich schon fragen, wie das funktionieren soll.

Nun habe ich bei den beiden letzteren Anbietern bisher keine Berichte über Nicht-Auslieferung oder ähnliches gefunden. Aber wie sagte Lieutenant Aldo Raine alias Brad Pitt in Inglorious Basterds einst so schön:

(Übersetzung: “Langer Rede, kurzer Sinn: wenn wir eine Story hören, die zu gut ist, um wahr zu sein, ist sie es nicht”)

Wer also Gold ansparen möchte, ist am besten beraten, wenn er in regelmäßigen Abständen kleine Münzen (ab 1/10 Unze) beim Edelmetallhändler seines Vertrauens kauft. So vermeidet man nicht nur diverse Gebühren, sondern bleibt auch anonym.
Eine mögliche Alternative sind Anbieter von Tresorgold. Hier werden von manchen ebenfalls Sparpläne angeboten und die Gebühren halten sich doch auch einigermaßen in Grenzen.

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Warum nur Gold Gold wert ist

Donnerstag 5. August 2010 von admin

Auch in Zeiten, in welchen der Wert von Papierwährungen alles andere als stabil erscheint, wird immer noch häufig von einer Investition in Gold abgeraten. Wer schon einmal versucht hat, Gold bei einer Bank zu kaufen, kennt die Argumente vermutlich. Denn auch viele Bankberater verkaufen lieber Versicherungen als Goldmünzen. Aber auch im Internet werden allen voran in öffentlichen Foren immer wieder die selben Argumente vorgebracht. Im Wesentlichen sind es fünf Punkte, die gegen den Kauf von Gold angeführt werden. Diese möcht ich hier einmal zusammenfassen und kommentieren (sortiert nach Häufigkeit).

1. Gold bringt keine Zinsen

Das stimmt natürlich. Man sollte sich allerdings schon darüber im Klaren sein, was es bedeutet, Zinsen zu bekommen. Zinsen sind immer mit einem Risiko verbunden. Das Risiko mag bei manchen Anlageformen äußerst gering sein. In diesen Fällen liegen die Zinsen jedoch in aller Regel unterhalb der Inflationsrate. Ein risikoloser Zins oberhalb der Inflationsrate ist auf Dauer mathematisch nicht möglich. Sichere Geldanlagen führen bei inflationärer Geldpolitik also langfristig zwangsläufig zu einem Kaufkraftverlust.
Selbst jetzt, wo bei vermeintlich sicheren Geldanlagen kaum noch Zinsen gezahlt werden, wird dieses Argument immer noch am sehr häufig angeführt.

2. Gold kann man nicht essen

Das mit Abstand dümmste Argument, das immer wieder aus der Mottenkiste hervorgekramt wird. Euroscheine und Münzen kann man natürlich genauso wenig essen. Man kann sich darum Essen kaufen, was im Fall von Gold durch das staatliche Geldmonopol etwas erschwert wird. Dennoch kann man seit Jahrtausenden an fast jedem beliebigen Ort der Welt (mit nur wenigen zeitlichen und örtlichen Ausnahmen) Gold gegen Ware (also auch Lebensmittel) eintauschen. Wird der direkte Tausch durch staatlichen Zwang unterbunden, tauscht man eben zuvor das Gold gegen Papiergeld. Jedoch wird man für Gold – direkt oder indirekt – IMMER Essen kaufen können. Während das auch heute noch mit Goldmünzen aus dem römischen Reich funktioniert, kann es bei Papiergeld (oder auch digitalem Geld) schon mal passieren, dass es aufgrund des Wertverfalls nicht mehr angenommen wird. Das Argument trifft also wohl eher auf Papiergeld denn auf Gold zu.

3. Gold ist eine Blase

Der Goldpreis ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Und je höher er klettert, desto häufiger hört und liest man von einer “Goldblase”. Zunächst sollte man bedenken, dass der Goldpreis inflationsbereinigt Anfang der 80er Jahre um ein vielfaches höher war als heute. Im Verhältnis zu Verbraucherpreisen ist der Goldpreis derzeit jedoch tatsächlich relativ hoch. Der Grund dafür liegt allerdings in der hohen Inflationserwartung der Marktteilnehmer. Geht man in absehbarer Zukunft von einem starken Anstieg der Verbraucherpreise oder gar von einer Hyperinflation aus, ist der heutige Goldpreis im Verhältnis zu zukünftigen Verbraucherpreisen extrem niedrig. Geht man davon aus, dass die Teuerung auch in den nächsten Jahren nur moderat ausfällt, könnte man durchaus von einer Goldblase sprechen. Wie realistisch diese Annahme ist, soll hier nicht weiter abgehandelt werden – das würde doch deutlich den Rahmen sprengen. Zur Meinungsbildung sei daher an dieser Stelle das aktuelle Werk von Gregor Hochreiter empfohlen: Krankes Geld – kranke Welt: Analyse und Therapie der globalen Depression

4. Gold hat keinen Nutzen

Dieses Argument ist prinzipiell durchaus zutreffend. Die industrielle Nutzung von Gold ist vernachlässigbar. Gold hat sich jedoch über Jahrtausende in verschiedenen Kulturen unabhängig voneinander als besonders wertvolles Gut durchgesetzt und behauptet. Und das ohne dabei jemals einen besonderen Nutzen zu haben. Es ist natürlich nicht in Stein gemeißelt, dass dies auch bis in alle Ewigkeit so bleiben wird. So lange jedoch von der Großmutter bis zum Enkelkind jeder Gold als besonders wertvolles Gut betrachtet, wird es diesen Status auch nicht verlieren. An dieser Tatsache ändert auch die nach objektiven Gesichtspunkten nicht ganz einfache Begründung dieses Wertes nichts.

5. Goldpreis fällt bei Deflation

Einige Marktteilnehmer rechnen in absehbarer Zeit mit einem deflationären Crash und führen das Risiko des Preisverfalls in diesem Szenario als Argument gegen den Kauf von Gold an. Der Goldpreis würde in einem solchen Szenario (wie realistisch oder unrealistisch es auch sein mag) wohl tatsächlich fallen. Der Wert – also die Kaufkraft – würde jedoch nur geringfügig zurückgehen, da auch Verbraucherpreise fallen würden. Da der Goldpreis heute auch von Inflationserwartungen getrieben ist, würde er wohl etwas stärker fallen als Verbraucherpreise. Man muss jedoch beachten, dass eine nennenswerte Deflation entweder mit zahlreichen Bankenpleiten und/oder mit einem massiven Kappen der Guthaben auf Bankkonten verbunden wäre. In beiden Fällen wären Ersparnisse in Gold mit Sicherheit deutlich besser aufgehoben, als auf Bankkonten.

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Verteilung am Goldmarkt

Dienstag 1. September 2009 von Goldbug

Der Goldmarkt wird von vielen Bereichen in der Wirtschaft beeinflusst. Wenn man sich hier die Nachfrage genauer ansieht, dann kann man sich nicht nur ein Bild der momentanen Wirtschaftslage machen, sondern auch feststellen, wie weit man sich momentan in einer Krise befindet oder auf diese zugeht.

In normalen Zeiten der Wirtschaft haben nicht die Anleger den meisten Bedarf beim Edelmetall, sondern vielmehr die Juweliere und die Schmuckkäufer. Seit dem zweiten Halbjahr 2008 kann man jedoch sehen, wie stark sich die Wirtschaftskrise entwickelt hat. Hier spielte das Gold für die Anleger eine große Rolle. Im ersten Quartal von 2009 stieg dann der Anteil bei den Anlegern bis auf 60 Prozent der gesamten Goldnachfrage. Die Schmuckkäufer haben ihre Nachfrage immer weiter zurückgezogen, da die Preise gestiegen sind und die Wirtschaft sich an einem Tiefpunkt befand. Zu Beginn des zweiten Quartals konnte die Schmuckindustrie ihren Bedarf wieder langsam steigern. Mit 56 Prozent ist hier wieder in gewisser Weise die Normalität eingekehrt. Im Gegensatz dazu fragen die Anleger immer noch einen großen Teil des Goldangebots nach. Die Krise ist daher noch nicht überstanden und mit einer möglichen Inflation wird die Nachfrage bei den Anlegern wieder massiv ansteigen.

Weitere Bereiche bei der Goldnachfrage sind Industrie, ETFs und auch Sonstige. Ein hoher Schmuckanteil zeugt zwar von einer gesunden Nachfrage, doch ein höherer Anteil der Anleger zeugt davon, dass der Goldpreis bald nach oben steigen wird. Wer demnach im Monat die Verteilung betrachtet, sollte schnell merken, wann der richtige Zeitpunkt ist, noch mehr Gold zu kaufen. Einen gewissen Teil sollte jeder als Anlage besitzen, denn die Inflation wird kommen und die Edelmetalle sind eine gute Lösung, um sich abzusichern.

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Goldbarren kaufen

Donnerstag 30. Juli 2009 von Goldbug

Seit über 6.000 Jahren hat das Gold in der Geschichte der Menschheit eine große Bedeutung. Es zählt als besonders kostbar und wird oft noch als Zahlungsmittel verwendet. Auch in Deutschland ist Gold noch ein zugelassenes Zahlungsmittel.

Mit einem Goldbarren bekommt man die Möglichkeit, physisch in das Edelmetall zu investieren. Papiergeld kann sehr schnell an Wert verlieren. Gold jedoch bleibt meist im Wert stabil und selbst bei einer Krise, wird Gold immer etwas wert sein. Es kann jedoch auch das Szenario passieren, dass Gold massiv ansteigt. Hier bietet es sich an, zum Beispiel einen Goldbarren im Besitz zu haben. Gold hat gegenüber Silber den Vorteil, dass man eine größere Menge Geld in der Hosentasche mitnehmen kann, ohne dass man eine Menge an Edelmetallen bei sich trägt. Ein Barren Gold ist fast 70 Mal mehr Wert, als ein barren Silber. Aufgrund der hohen Nachfrage bekommt man Gold nicht überall und muss teilweise wochenlange Lieferzeiten in Kauf nehmen.

Das Gold aus der Schweiz kann jedoch teilweise in zehn Tagen geliefert sein. Hier kommt es darauf an, wo man bestellt. Außerdem muss man eine Zeit abpassen, bei der nicht alle gleichzeitig das Gold bestellen.So können die Händler auch wieder Lieferzeiten haben. Beim Kauf eines Goldbarren muss man auf die Reinheit von 999,9 achten und auf ein Echtheitszertifikat. Dieses Zertifikat sollte man immer beim Barren führen, um entsprechend nachweisen zu können, dass dieser echt ist. Je nach Hersteller sind ein Name, die Reinheit und das Gewicht auf den Goldbarren gestanzt.

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Südafrikaner dürfen Goldbarren kaufen

Montag 27. Juli 2009 von Goldbug

In Südafrika wurde ein neues Gesetz erlassen. Durch diese Regelung ist es den Südafrikanern erlaubt, wieder Goldbarren zu kaufen und zu besitzen. Lange Zeit war dies nicht der Fall.

Es ist schon fast ein Jahrhundert her, dass die Südafrikaner Goldbarren kaufen konnten. Eine gesetzliche Regelung hatte diesen Kauf dann später verboten. Mit der Gesetzesänderung sieht die Lage jedoch wieder anders aus. Es führte zu einem sehr großen Ansturm in Südafrika auf die Goldbarren. Viele Investoren und Einwohner wollen das physische Gold haben. Zwar gehört Südafrika zu den größten Goldproduzenten der Welt, doch den Reichtum des Landes konnten die Einwohner nicht nutzen. Seit 1911 ist der Besitz von Rohgold hier verboten. Die einzige Möglichkeit, in Gold zu investieren, bestand darin, Krügerrands, Mandela-Münzen und Schmuck oder Minenaktien zu kaufen. Viele Investoren haben dies auch getan. Jetzt stehen die Türen auf dem Goldmarkt jedoch wieder offen und der Ansturm könnte auch noch einige Zeit andauern.

Wenn man früher gegen das Gesetz des Goldbesitzes verstoßen hat, musste man Bußgelder bezahlen oder wurde sogar mit Freiheitsstrafen belegt. Das hat sich alles geändert, denn man darf hier wieder physisches Gold besitzen. Nach Bekanntgabe der Änderungen haben viele Händler und Schmuckhersteller die Marktlücke erkannt und bieten seit Juli auch die Edelmetalle in Form von Barren an und nicht nur als Schmuck. Das Gold wird hier teilweise zum Spotpreis verkauft, obwohl die Juweliere zusätzlich acht bis zehn Prozent berechnen. Allerdings hängen die Preise der Barren direkt am Goldwert und besitzen kein Aufgeld, wie die Münzen. Somit kann eine Münze sehr viel teurer sein, als es der eigentliche Goldwert bestimmt.

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Hohes Goldniveau

Mittwoch 25. März 2009 von Goldbug

Nachdem der Goldpreis in den letzten Wochen nahe der 900 Dollar Marke lag, kann er sich wieder stark behaupten und ist wieder gestiegen. An die letzten Rekorde kommt der Preis noch nicht ran, doch die Tendenz ist weiter steigend.

Der Grund für den schnellen Anstieg des Goldpreises ist unter anderem der Kauf der großen Gold-ETFs. Wenn sich die Käufe weiter so entwickeln, dann kann der Preis bald wieder ein sehr hohes Niveau erreichen. Obwohl der Goldpreis in den letzten Wochen stark unter Druck und auch in die Kritik geraten ist, kann man definitiv wieder Steigerungen prognostizieren. Immer mehr Anleger interessieren sich für den edlen Rohstoff und wollen sich mit Gold absichern. Die Spekulationen, dass der Goldpreis nicht mehr groß steigen wird, wurden sofort wieder beiseitegelegt. Jetzt hofft man auf einen großen Anstieg und mehr Investoren.

Ein weiterer Grund für den hohen Anstieg in der nächsten Zeit ist die US-Notenbank. Diese hat Pläne, die Wertpapiere und Schulden im Wert von einer Billion Dollar vom Markt zu nehmen, nachdem die Finanzkrise wieder abgeklungen ist. Das könnte jedoch eine starke Inflationsrate mit sich führen und die Nachfrage an Gold weiter erhöhen. Die ständig steigenden Goldbestände der ETFs unterstützen diese Beobachtung. Die ETFs (Exchange Traded Fund) wollen die Papiere mit physischem Gold unterlegen, damit diese sicher sind. Der SPDR Gold Trust liegt dabei weit vorn, denn die physischen Vorräte werden auf eine Summe von rund 1.115 Tonnen geschätzt. Generell haben die Goldkäufe angezogen. Damit wird der Dollar weiter massiv unter Druck gesetzt. Für die Anleger ist die jedoch eine gute Nachricht.

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Der Goldpreis auf lange Sicht

Sonntag 15. März 2009 von Goldbug

Es gibt sehr viele Anzeichen und auch Gründe, die für einen Goldpreisanstieg auf längere Sicht sprechen. Investoren können gerade jetzt von einem geringen Preis profitieren und mit einem späteren massiven Anstieg hoffen. Hier sind sich die Experten einig.

Momentan wächst die Geldmenge weltweit immer mehr. Jahrelang hatten die Notenbanken eine sehr lockere Geldpolitik und auch das aktuelle Konjunkturprogramm, das um die ganze Welt geht, treibt die Inflation noch weiter voran. Dies könnte bald wieder zu einem Anstieg des Goldwertes führen. Viele Anleger haben schon jetzt bewiesen, dass man dem Papiergeld nicht trauen kann und dass ein Weg ins Gold richtig ist. Selbst die momentan geringen Guthabenzinsen der Banken führen dazu, dass sich Anleger regelrecht ins Gold flüchten. Auch der schwache US Dollar ist ein Grund dafür, dass viele Investoren auf Gold oder Silber umsteigen.

Die Gefahr auf eine Inflation ist jedoch am deutlichsten und für die meisten Menschen auf nahe liegender, als andere Gründe. Die 1.000 Dollar Marke könnte das Gold bald lange hinter sich lassen und einen steilen Weg nach oben anstreben. Viele Experten sind selbst der Meinung, dass Gold in den nächsten Jahren bald bei 2.000 Dollar je Unze stehen könnte. Das momentane Szenario unterstützt diese Vermutung. Es ist sogar möglich, dass der Goldpreis sich in den kommenden Wochen und Monaten massiv erholt, doch es ist vorstellbar, dass es wieder einen Einbruch bis auf 800 US Dollar je Unze geben kann. Anleger sollen sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen lassen. Wer also langfristig in Gold investieren möchte, der benötigt einige Nerven. Doch momentan ist der Einstieg noch relativ günstig.

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Deutsche Goldreserven werden nicht verkauft

Montag 9. März 2009 von Goldbug

Die deutsche Bundesbank sieht nicht vor die deutschen Goldreserven zu verkaufen. Dies bestätigte jetzt der Bundesbank-Präsident Axel Weber. Dabei geht sie jedoch auch ein gewisses Risiko ein.

Der Aktuelle Marktwert der deutschen Goldreserven liegt bei 80 Milliarden Euro. Diese werden jedoch nicht verkauft, obwohl der CDU-Haushaltsexperte Steffen Kampeter dies gefordert hatte. Die Goldreserven sollten das Konjunkturpaket der Bundesregierung finanzieren. Die Bundesbank wird dank der Entscheidung wieder einen höchsten Gewinn seit 2001 melden können. Sieben Milliarden Euro sollen an den Bundesfinanzminister Peer Steinbrück weitergereicht werden. Die Bundesbank selber profitiert dabei vom steigenden US-Dollar und der Refinanzierung der privaten Banken.

Die angelegten Goldreserven sind ausschließlich für Krisenzeiten angedacht, in denen man sich laut Bundesregierung schon längst befindet. Die Experten sind sich jedoch einig, dass der Euro als Währung abbauen wird und Gold somit die einzige krisensichere Währung bleibt. Die Reserven dürfen in keinem Fall verkauft werden. Fünf Tonnen im Jahr werden dem Bund zur Verfügung gestellt, um weitere Goldmünzen prägen zu lassen. Weitere Abgaben an die Bundesregierung wurden seit Amtsantritt von Axel Weber nicht getätigt. Momentan hat die Bundesbank Goldreserven in Höhe von 3412,6 Tonnen. Dank der Steigerung des Euros kann die Bundesbank 2008 rund sechs Milliarden Euro mehr verzeichnen, als es Ende 2007 der Fall war.

Die Bundesbank sieht nicht vor die bisherigen Goldbestände zu verkaufen und etwa in europäische Aktien zu investieren. Dies ist dem Präsidenten zu heikel. Er schwört auf die krisensichere Währung.

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China kann Goldpreis wieder nach oben bringen

Freitag 6. März 2009 von Goldbug

In der letzten Woche musste man zunehmend eine negative Bewegung vom Gold und vom Silberpreis feststellen. Viele Anleger waren geschockt als Gold wieder die niedrige Marke von 915 US-Dollar hatte, nachdem sich das Edelmetall schon bis über die 1000 Dollar bewegte. Es gibt jedoch Hoffnungen, die den Goldpreis wieder nach oben trieben könnten.

Nach dieser erschütternden Abwärtsbewegung sind die Experten nicht mehr einer Meinung. Einige denken, dass der Goldpreis weiterhin abfallen wird. Andere wiederum sind sich sicher, dass dies nur ein vorübergehender Zustand bleibt und bald wieder Spitzenwerte erreicht. China könnte den Goldpreis wieder retten und das Edelmetall bald wieder zu einem sicheren Hafen für Anleger machen.

Momentan wird über ein chinesisches Konjunkturprogramm diskutiert. Viele Experten denken, dass dadurch die Nachfrage an Gold im Bereich der Investoren und Anleger vorerst sinken wird. Der chinesische Premier gibt jedoch wieder neue Hoffnungen. Er glaubt, dass durch sein Konjunkturprogramm die Wirtschaft wieder stimuliert wird und in diesem sogar auf acht Prozent ansteigen kann. Das wäre auch eine sensationelle Meldung für den Goldpreis. Weitere Konjunkturmaßnahmen sind jedoch noch nicht geplant, gab der Premier erst kürzlich bekannt.

Momentan ist noch keine Steigerung des Goldpreises in Sicht, doch selbst die USA ist überzeugt, dass es bald wieder bergauf gehen wird. Anleger, die sich jetzt unsicher sind, können in das Edelmetall vertrauen, denn gerade der niedrige Preis lockt zum Kaufen an. Wenn man sich jetzt für Gold oder Silber entscheidet, kann man bei einem steigenden Kurs sehr viel mehr Gewinne machen.

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