Silber und Gold

Aktuelle Informationen über die begehrten Edelmetalle

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Goldimporte in Indien eingebrochen

Montag 7. September 2009 von Goldbug

Indien meldete zuletzt einen Einbruch bei der Gold-Nachfrage. Allein im August bezieht sich dieser Einbruch auf 85 Prozent, wenn man den Wert zum Vorjahr noch vergleicht.

Laut den Experten liegt hier die Ursache in den hohen Preisen des Edelmetalls und in den schwachen Niederschlägen. Der indische Monsun müsste um diese Zeit hier wirken, doch die Neiderschläge liegen in diesem Jahr etwa 25 Prozent unter dem Durchschnitt. Das Einkommen der Bauern wird dadurch deutlich gemindert. Im August hat Indien ein Goldimport von 12 bis 14 Tonnen gehabt. Im letzten Jahr um diese Zeit waren es noch 98 Tonnen. Von Januar bis August wurden 84,6 t Gold importiert, 68% weniger als 2008. Die Händler haben zwar angegeben, dass sich die Verkäufe im August bereits gebessert haben, da jetzt die Festivalsaison beginnt. Im Oktober findet die Saison dann den Höhepunkt. Die Nachfrage würde definitiv wieder anziehen, wenn die Preise um rund 1.000 Rupien je 10 g Gold fielen. Das geben zumindest die Experten bekannt.

Der indische Goldimport ist immer ein großer Bereich der Nachfrage des Goldes. Wenn diese Nachfrage weg bricht, dann müsste normalerweise auch der Goldpreis einbrechen. Dies ist jedoch nicht der Fall. Das liegt vor allem daran, dass die Nachfrage des Goldes sich auch immer mehr auf die Anleger umgesetzt hat. Immer mehr Menschen sehen in Gold ihren sicheren Hafen und wollen sich hier eine Grundlage schaffen, um bei einer möglichen Hyperinflation auch überleben zu können. Die Nachfrage bestimmt immer das Angebot und somit auch den Preis. Die Nachfrage hat sich beim Gold, trotz des Importeinbruchs nicht viel geändert, sondern ehr nur verlagert. Das ist ein besonderes Zeichen, da immer mehr Menschen die Sicherheit suchen.

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Goldnews aus aller Welt

Donnerstag 20. August 2009 von Goldbug

Asiens Zentralbanken verstärken Goldkäufe

Die asiatischen Zentralbanken wollen ihre Goldkäufe noch weiter verstärken. Das geht aus den neusten Beobachtungen hervor. Die Europäische Zentralbank hat erst kürzlich mit dem Abkommen überrascht, dass die Goldverkäufe der beteiligten Banken vorerst beschränkt werden. In den nächsten fünf Jahren sollen dabei nicht mehr als 400 Tonnen im Jahr verkauft werden. Das sind 100 Tonnen im Jahr weniger, als es noch das letzte Abkommen geregelt hatte. Vor allem die kleinen Zentralbanken sind die wahrscheinlichsten Verkäufer in diesem Bereich. Sollte der Goldpreis in Euro wesentlich ansteigen und der Wert über 15% der gesamten Reserven liegen, dann ist auch die EZB ein guter Kandidat beim Verkauf der Goldreserven. Somit hat sich die Stimmung bei den europäischen Banken massiv geändert. Alle Blicke fallen jetzt auf den asiatischen Sektor, denn hier könnten die Banken eher zu Verkäufen bereit sein. Die chinesische Zentralbank hatte zu Beginn des Jahres massiv ihre Goldreserven erhöht. Damit hat das Land die sechstgrößte Goldreserve der Welt mit 1.054 Tonnen des Edelmetalls.

Dubai liegt bei Goldimporten vor Indien

Indien war immer der wichtigste Goldimporteur. Dies lag vor allem an der Schmuckindustrie des Landes. Jetzt hat jedoch Dubai Indien im Goldimport überholt. Im ersten Halbjahr des Jahres konnte das Land etwa 300 Tonnen Gold einführen. Wenn man diesen Wert mit dem Vorjahr vergleicht, dann entspricht das einer Steigerung von 13 Prozent. Dubai hat Indien dabei als größter Goldimporteur überholt. In den ersten sechs Monaten musste Indien lediglich 51,6 Tonnen des Edelmetalls einführen. Die steigenden Preise sind einer der Hauptgründe, warum die Nachfrage im Land zurückgegangen ist. Direkt vergleichen kann man Dubai mit Indien jedoch nicht, denn in Dubai ist erst in den letzten Jahren das Interesse an Gold massiv angestiegen. Trotz Wirtschaftskrise fragen hier die Käufer immer weiter nach Schmuck oder Münzen. Viele haben jedoch immer noch nicht erkannt, dass man sich gerade wegen der Wirtschaftskrise und der kommenden Inflation so absichern muss.

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Aufschwung durch Preisindizes

Donnerstag 23. Juli 2009 von Goldbug

Nachdem die US-amerikanischen Preisindizes bekanntgegeben wurden, gab es für den Goldpreis einen starken Aufschwung. Innerhalb von wenigen Tagen konnte Gold von 910 US Dollar auf 952 US Dollar klettern je Feinunze.

Noch ist der Aufschwung nicht vorbei und das Gold könnte noch weiter im Preis nach oben gehen. Der Grund dafür war der Preisproduzentenindex, der letzte Woche veröffentlicht wurde. Dieser stieg im Juni mit 1,8% gegenüber dem Vormonat weit stärker als erwartet. Auch im Mai konnte man einen monatlichen Zuwachs feststellen, der hier bei 0,2 Prozent lag. Seit einigen Jahren befindet sich der Index im negativen Bereich. Allerdings lässt sich seit einiger Zeit auch ein Anstieg erahnen. Dieser könnte maßgebend für den Goldpreis und Silberpreis sein. Außerdem gilt Gold nach wie vor als klassischer Inflationsschutz. Deshalb sind alle Entwicklungen in Bezug auf die Geldentwertung positiv für den Goldpreis. Da es diese Hinweise in den letzten Wochen jedoch nicht verstärkt gab, sind die Preise gefallen. Erst durch die Bekanntgabe des Index, konnte der Goldpreis wieder ansteigen.

Weitere Gründe für einen Preisanstieg gibt es jedoch momentan nicht. Daher ist es auch möglich, dass der Goldpreis bei diesem Wert vorerst bleiben wird. Dennoch ist es der perfekte Zeitpunkt, um noch einsteigen zu können. Viele Investoren an der Börse vermuten, dass das Tal der Rezession schon durchschritten ist und dass man sich deswegen auch auf andere Aktien konzentrieren kann. Doch durch die gute Entwicklung in der Wirtschaft sind die Goldbestände etwas weiter zurückgegangen. Auch dann könnte den Preis bald noch ein wenig steigen lassen.

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Neue Spitzen beim Goldkurs

Mittwoch 24. Juni 2009 von Goldbug

In den letzten Wochen hat es bei Gold ein regelrechtes Auf und Ab gegeben. Dennoch hat es der Goldpreis nicht geschafft, über die 1.000 Dollar Marke zu gehen. Der nächste „Angriff“ sollte jedoch bald möglich sein.

Generell sind die Experten immer der Meinung, je schneller der Goldpreis wieder auf die 1.000 US Dollar zugeht, desto besser. So signalisiert Gold einen enormen Druckaufbau und viele werden wieder das Interesse an dem Edelmetall finden. Aktuell liegt der Goldpreis um die 930 US Dollar je Feinunze. Seit vier Wochen geht es mit dem Goldpreis langsam wieder abwärts. Bei Gold spielt jedoch der Durchschnitt immer eine große Rolle. Das Edelmetall steigt immer mit sehr steilen Spitzen an und fällt auch sehr schnell wieder. Nimmt man jedoch den Durchschnitt, so sieht man, dass der Goldpreis trotz der letzten fallenden Wochen langsam immer noch eine steigende Bewegung zeigen kann. Das Zeitfenster ist bei Gold sehr wichtig. Silber reagiert wiederum anders. Bei Silber kann man eine stetige Aufwärtsbewegung erkennen und die Spitzen sind nicht zu sehr ausgeprägt.

Die Trendwende für den Goldpreis geht weiter nach oben. Es spricht sehr viel dafür, dass der Goldpreis demnächst wieder anziehen könnte und sogar die 1.000 Dollar Marke erreicht. Spätestens dann wird das Edelmetall für alle Anleger interessant sein und sie treiben mit der hohen Nachfrage den Goldpreis wieder nach oben. Bevor das Gold jedoch steigen kann, ist es möglicherweise notwendig, dass der Preis noch einmal unter die 900 Dollar Marke sinkt. Bisher zeigte sich Gold jedoch stark und als absolut krisensichere Währung.

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Korrektur des Silberpreises

Montag 22. Juni 2009 von Goldbug

Anfang Juni hatte der Silberpreis eine enorme Preisspitze erreicht. In den letzten zwei Wochen hat sich der Wert jedoch langsam wieder von dieser Spitze entfernt. Auch heute gab es wieder einen kräftigen Preisrutsch. Aktuell liegt die Feinunze Silber unter 13,80 US Dollar.

Der Rückgang des Silberpreises kam für viele Experten nicht überraschend. Allerdings war natürlich das Hoch der ideale Anlass, sich optimistisch zu stimmen. Im Mai erreichte Silber alleine ein Monatsplus von 25 Prozent. Viele hoffen auf ein baldiges Ende der Rezession und rechnen daher auch mit einem Anstieg der Silber-Nachfrage aus der Industrie. Die Perspektiven für die kommenden zwei Quartale sind daher besonders bei Silber äußerst positiv. Dennoch ist dieses und auch nächstes Jahr kein Vergleich zu 2007. Da lag der Silberpreis kurzzeitig über 20 US Dollar je Feinunze. Bis diese Wert wieder erreicht werden kann es noch eine Weile dauern. Der Jahresdurschnitt von 2007 liegt jedoch bei 13,40 US Dollar. Somit hat sich der Silberpreis in den letzten Jahren im Durchschnitt nichts extrem verändert. Im Gegenteil. In diesem Jahr könnte es sogar einen höheren Durchschnitt geben.

Der Silberbedarf in der Industrie wird so lange schwach bleiben, bis sich die Wirtschaft wieder erholt hat. Auch in anderen Bereichen ist Silber momentan nicht sonderlich gefragt, denn der Bedarf ist durch die Wirtschaftskrise massiv zurückgegangen. Die Silberförderung hat sich jedoch nicht verändert. Die Fördermengen verschiedener Silberminen sind sogar bis zum 1. Quartal dieses Jahres gewachsen, so dass 2009 ein hoher Überschuss auf den Markt zukommen könnte. Allein die Investmentnachfrage bleibt jedoch sehr stark und berietet dem Silber einen solch hohen Wert. Vor allem die Fonds, die mit physischen Silberwerten hinterlegt sind, sind an der Börse gefragt.

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Südafrikas Goldproduktion wird weiter fallen

Montag 15. Juni 2009 von Goldbug

Die Goldproduktion in Südafrika fällt schon seit geraumer Zeit. Die Experten sehen jedoch keine Besserung und geben eine sehr harte Prognose ab. Bis zum Jahr 2014 wird es keine Besserung in der Goldproduktion geben.

Seit Jahrzehnten fällt die Goldproduktion in Südafrika. Im vergangenen Jahr war sie sogar auf das niedrigste Niveau seit 1922 gefallen. Bis 2014 wird sie noch weiter zurückgehen. Das bestätigt auch eine neue Studie von Forst & Sullivan. Südafrika war bisher immer der größte Goldproduzent. Am Kap Hoorn wurden in den 70er Jahren sogar bis zu 1.000 Tonnen Gold im Jahr gefördert. Diese Zahlen konnte kein anderes Land erreichen. Südafrika war mit Abstand der größte Goldlieferant. Im vergangenen Jahr lag die Produktion zum Vergleich bei 220 Tonnen Gold. Somit ist ein drastischer Rückgang zu erkennen, der noch weiter anhalten wird. Südafrika rutsche im letzten Jahr auf Platz drei hinter China und den USA.

Australien macht Südafrika langsam Konkurrenz. Auch hier ist die Goldproduktion ein großes Thema. Allein im ersten Quartal wurden hier 54,5 Tonnen Gold produziert. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung von drei Prozent. Für das laufende Jahr sagen die Experten bereits eine Fördermenge von mehr als 219 Tonnen voraus. Australien könnte somit auch Südafrika noch vom dritten Platz der größten Goldproduzenten stoßen. Im ersten Quartal lag hier die Goldproduktion lediglich bei 49,7 Tonnen Gold und ging somit um ganze zehn Prozent zurück. In der Studie wird erklärt, dass der negative Trend mindestens zwei Jahre sich fortsetzen wird. Erst dann könnte eine langsame Erholung eintreten. Im Jahr 2014 rechnen die Experten dann wieder mit einer Produktion von 241 Tonnen im Jahr. Der Grund für diese Situation sind steigende Kosten und der Einfluss der Gewerkschaft auf die Produktion. Außerdem steigt der Goldpreis mit einem geringeren Angebot.

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Silber ETFs wachsen im Mai enorm

Montag 8. Juni 2009 von Goldbug

Die europäischen Silber ETFs sind im Mai um drei Millionen Unzen gewachsen. Dabei ist das Wachstum hier vor allem bei den beiden größten europäischen Silber ETFs zu sehen.
Der ETF Securities in London und der Züricher Kantonalbank (ZKB) in der Schweiz sind zusammen im Mai um drei Millionen Unzen gewachsen. Dabei stieg der Bestand der ETF Securities um 2,2 Millionen oz an und erreicht somit eine Rekordmenge von 19,99 Millionen oz. Der Bestand der Züricher Kantonalbank stieg insgesamt um 2,1 Prozent, was eine Summe von fast einer Millionen oz entspricht. Diese Werte wurde von Ende April bis Ende Mai festgestellt. An diesem Anstieg merkt man auch, dass die ETFs einen enormen Zuspruch bei den Anlegern bekommen. Bei ETFs werden durch physische Rohstoffe gestützte Wertpapiere ausgegeben. Dabei bieten vor allem die auf Silber und Gold gestützten Fonds eine gute Absicherung in der Krise. Vor allem jetzt, wenn der Dollar sehr schwach ist und eine mögliche Inflation bevorsteht. Silber wird vor allem von der Industrie nachgefragt und als Industriemetall gehandelt. Doch in den letzten Monaten ist der Rohstoff wieder in den Fokus der Anleger gerückt, die ein großes Potential in Silber sehen.
Die Zuflüsse bei den Goldfonds waren jedoch im vergleich zum ersten Quartal des Jahres eher bescheiden gewesen. ETF Securities verzeichnete im letzten Monat Mai ein Wachstum von 44.300 oz bzw. 1,6%. Die ZKB vermeldete einen Anstieg von 0,4% bzw. 18.000 oz. Die Schweizer Bank Julius Bär verzeichnete für ihren Gold ETF allerdings einen satten Zufluss von 106.000 oz bzw. 7%. Doch während Silber und Gold gestiegen sind, gingen die Platinbestände von ETF Securities und der ZKB um 45.500 oz bzw. um 0,04 Prozent zurück.

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100 Jahre deutsche Flugschau bekommt Silbermünze

Donnerstag 4. Juni 2009 von Goldbug

Am 4. Juni erscheint eine neue 10-Euro-Silber-Gendenkmünze für die deutsche Flugschau. Mit dieser Münze werden 100 Jahre internationale Luftfahrtausstellung geehrt.

Die Münze wurde vom Berliner Designer Bodo Broschat entworfen und ist ein wahres kleines Kunstwerk. Die moderne Flugzeugtechnik wird auf der Rückseite mit alten Symbolen aus der Luftfahrt verbunden. So wird auch auf die Tradition der Luftfahrtgeschichte hingewiesen. Die Ausstellung in Frankfurt wurde 1909 das erste Mal durchgeführt und war die erste Internationale Ausstellung in diesem Bereich. Bis heute können sich mehrere Zuschauer jedes Jahr von ihr begeistern lassen. Insgesamt nehmen immer über 500 Aussteller teil und können bis zu 1,5 Millionen Besucher anlocken. Diese Faszination der Menschheit für die Luftfahrt sollte auch einer Gedenkmünze festgehalten werden.

Auf der Rückseite ist die Münze dreigeteilt und soll die Bandbreite der Luftfahrt so besser darstellen. Im zentralen Feld kann man einen Landeanflug eines Flugzeugs entdecken. Die beiden Seitenstreifen zeigen die ganze Vielfalt der Luft- und Raumfahrtgeschichte von den Anfängen bis heute. Es werden verschiedene Fluggeräte gezeigt, denn die Menschheit hat schon lange den Traum vom Fliegen und hat bis dahin sehr viel erfunden. Die Randinschrift der Silber-Gedenkmünze lautet FASZINATION FLIEGEN - TRADITION - INNOVATION und fasst somit das Anliegen der Münze nochmals zusammen. Insgesamt wiegt die Münze 18 Gramm und hat einen Durchmesser von 32,5 Millimetern. Es gibt 1,6 Millionen Stück in Stempelglanz und 200.000 in Spiegelglanz. Die Feinheit entspricht 925/1000 Silber. Sie ist in jedem örtlichen Münzhandel zu finden. Jedoch ist diese Münze mehr für den Sammler interessant, als für den Anleger.

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Aktuelle Rohstoffnachrichten

Dienstag 2. Juni 2009 von Goldbug

Die Goldbestände der europäischen Zentralbanken sind um 14 Millionen Euro zurückgegangen. Außerdem steigt dabei die russische Goldproduktion um 38 Prozent.

Erst kürzlich hat die Europäische Zentralbank selbst bekanntgegeben, dass die Goldbestände um 14 Millionen Euro zurückgegangen sind. Dieser Wert bezieht sich jedoch nur auf die Eurozone. Der Zeitpunkt der Bekanntgabe war der 22. Mai 2009. Mittlerweile liegen die Goldbestände bei 240,8 Milliarden Euro. Die Devisenreserven gingen um 18 Mrd. auf 243,5 Mrd. Euro zurück. Der Grund für diesen drastischen Rückgang war der Verkauf einer Zentralbank. So wurde es auch im Goldabkommen der Zentralbanken von 2004 festgelegt. Die Bilanz beträgt nun insgesamt 1,727 Billionen Euro. In der Woche zuvor waren dies noch 1,764 Billionen Euro, die man verzeichnen konnte. Weitere Äußerungen gibt es zu diesem Thema nicht. Auch nicht, ob die Goldbestände wieder aufgefüllt werden oder demnächst noch weiter fallen.

Dahingegen ist die russische Goldproduktion um 38 Prozent gestiegen. Vom Monat Januar bis zum April in diesem Jahr hat Russland eine Golfproduktion um nun mittlerweile 43,28 Tonnen. Genau genommen ist die Produktion somit um 37,8 Prozent gestiegen. Noch im Vorjahr wurde in diesem Zeitraum eine Produktion von 31,41 Tonnen berechnet. Der Grund für diese Steigerung ist vor allem die Lobby der Industrie und die Inbetriebnahme der neuen Erzverarbeitungskapazitäten. Für die Produktionszuwächse sind vor allem die Kupol Mine von Kinross Gold Corp. und die Pioneer Mine von Peter Hambro Mining verantwortlich. Sogar die Olympiada Mine von Polyus Gold konnte ihren Goldausstoß steigern.

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Gold steigt wieder gut an

Mittwoch 20. Mai 2009 von Goldbug

Der Goldpreis ist in den letzten Tagen wieder stabiler geworden und auch gut angestiegen. Er hält sich nun schon seit einer Woche stabil über der 920 Dollar Marke und öffnet somit wieder einen positiven Blick in die Zukunft der Rohstoffe.

Der Goldpreis ist zwar in der letzten Zeit gestiegen, doch der Dollar sank zuletzt auf ein Vier-Monats-Tief, nachdem er bereits in den vergangenen zwei Wochen stark Schwäche gezeigt hat. Gold ist mittlerweile selbst eine stabile Währung und muss sich nicht mehr nach dem Dollar richten. Es steigt und fällt völlig losgelöst. Dies ist schon seit mehreren Monaten stark zu beobachten. Die Dollarschwäche scheint das Gold sogar noch zu unterstützen. Viele Investoren sind wieder dabei, ihr Geld vermehrt in Aktien und Rohstoffe zu legen. Auch das ist ein guter Faktor, der den Goldpreis ansteigen lässt. Momentan bewegt sich der Preis um die 930 US Dollar, doch eine weitere Steigerung ist wahrscheinlich.

Für die Steigerung des Goldpreises sind vor allem auch die physischen Verkäufe verantwortlich. Wenn diese weiter zunehmen, kann das Gold seinen Preis halten und möglicherweise noch weiter stark zunehmen. Der weltweit größte Gold ETF, SPDR Gold Trust, berichtete am Mittwoch noch einen Bestand von 1.104,09 t Gold. Somit wurde seit dem 6. Mai keine Änderung verzeichnet und die ETFs bleiben weiter stabil. Die Deutschen selbst sind auch zu wahren Sparfüchsen geworden und nutzen die Möglichkeit der Einlagensicherung. Dabei ist auch Silber interessant. Das Edelmetall konnte einen enormen Sprung hinlegen und schaffte es in den letzten tagen bis über die 14 US Dollar Marke. Momentan bewegt sich das Edelmetall kurz darunter und liegt bei 13,79 US Dollar.

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