Silber und Gold

Aktuelle Informationen über die begehrten Edelmetalle

Silber- & Goldlagerung

Wenn man sich einmal entschieden hat, seine Ersparnisse in Edelmetallen anzulegen, stellt sich natürlich auch die Frage, wo und wie man seine Barren und Münzen lagert bzw. versteckt. Wir zeigen Ihnen verschiedene Möglichkeiten mit deren Vor- und Nachteilen, wie und wo Sie Silber und Gold sicher lagern können.

1. Lagerung im eigenen Haus / in der eigenen Wohnung
Bei überschaubaren Mengen bietet es sich natürlich an, Goldbarren und Goldmünzen im eigenen Haus zu lagern. So sind sie prinzipiell vor fremden Zugriff geschützt. Dabei sind natürlich ein paar Grundregeln zu beachten. Zunächsten sollte man möglichst wenigen Leuten erzählen, dass man Edelmetalle im Haus hat. Sie werden überrascht sein, wie schnell sich das zuweilen herumsprechen kann. Wenn man seine Schätze in einem Safe lagert, sollte dieser absolut Diebstahlsicher – also fest verankert – sein (einige gute Safes und Tresore finden Sie etwa bei Melsmetall). Man muss aber auch bedenken, dass im Falle eines Einbruchs ein Safe immer Aufmerksamkeit auf sich zieht. Und wenn man selbst dann auch noch zuhause ist, kann man von den Einbrechern ev. gezwungen werden, ihn auch zu öffnen.
Zumindest überlegen sollte man daher auch die Alternative, das Gold im Haus einfach zu verstecken – und zwar an Stellen, an denen auch kein Einbrecher suchen würde. Dazu muss man ein bisschen seine Kreativität spielen lassen. Am besten geeignet sind Hohlräume an stellen, an denen keine Hohlräume vermutet werden. Eine doppelte Wand in enier Nische ist etwa schnell mit ein paar Schrauben befestigt und auch wieder abgenommen. Auch an Hinterwänden von Schubladen lassen sich mit etwas handwerklichem Geschick schnell und einfach doppelte Wände einziehen. Einige weitere Ideen finden sie z.B. hier bei Amazon.
Der Klassiker ist natürlich das Vergraben im Garten. Klingt albern, ist aber absolut sicher (natürlich nur, so lange niemand anderer davon weiß). Kaum ein Einbrecher wird wohl so schnell Ihren Garten umgraben.
Auf jeden Fall sollte man nicht alle seine Barren oder Münzen an einem gemeinsamen Ort aufbewahren. Verteilt man die Edelmetalle im Haus, wird im schlimmsten Fall immer nur ein Teil davon gefunden.

2. Edelmetall-Lagerung im Bankschließfach
Natürlich grundsätzlich eine sehr sichere Variante. Man sollte allerdings einige mögliche Szenarien berücksichtigen. Auch wenn das dort gelagerte Gold im Falle einer Bankpleite weiterhin ihnen gehört, kann es natürlich sein, dass sie unter Umständen vorübergehend keinen Zugang zu Ihrem Schließfach bekommen. Auch bei diversen konfiskatorischen Maßnahmen des Staates sind Ihre Goldmünzen und Goldbarren im Bankschließfach einem gewissen Risiko ausgesetzt. Um das möglichst zu minimieren, empfiehlt sich vor allem bei größeren Beträgen, auch eine Lagerung im Ausland ins Auge zu fassen.

3. Silber- & Gold im Ausland lagern
Um seine Edelmetalle im Falle eines Falles vor staatlichem Zugriff zu schützen, sollte man bei größeren Mengen diese Variante ins Auge fassen. Hierbei stellt sich natürlich die Frage, ob man größeren Wert auf rasche Verfügbarkeit legt, oder doch auf Entfernung. In Singapur oder Hongkong ist ein Zugriff etwa des deutschen Staates wohl weitestgehend ausgeschlossen. Man kann aber auch schwer eben mal kurz hinfahren und sein Gold abholen. Dafür ist innerhalb Europas mit Sicherheit die Schweiz der beste Standort. Wenn man auch nicht absolut ausschließen kann, dass die Schweiz im Falle eines Falles dem Muskelspiel der großen EU-Staaten nachgibt und Schließfächer von EU-Kunden öffnen lässt, so scheint dies aus heutiger Sicht zumindest deutlich weniger wahrscheinlich, als die Öffnung deutscher Bankschließfächer. Die einfachste Möglichkeit, Gold im Ausland zu lagern, bieten sogenantne Tresorgold-Anbieter, die wir hier genauer unter die Lupe genommen haben.

Wie sie sehen, hat jede Variante Ihre Vor- und Nachteile. Letztendlich hängt es vor allem von der Größenordnung ab, welche Art bzw. welcher Ort der Lagerung am besten geeignet ist. Für zwei Unzen Gold wird man kaum ein Bankschließfach in Singapur mieten, wärehnd es auf der anderen Seite etwas schwierig werden dürfte, zwanzig Tonnen Silber zuhause zu verstecken.