Silber und Gold

Aktuelle Informationen über die begehrten Edelmetalle

Archiv für Juni, 2009

Neue Spitzen beim Goldkurs

Mittwoch 24. Juni 2009 von Goldbug

In den letzten Wochen hat es bei Gold ein regelrechtes Auf und Ab gegeben. Dennoch hat es der Goldpreis nicht geschafft, über die 1.000 Dollar Marke zu gehen. Der nächste „Angriff“ sollte jedoch bald möglich sein.

Generell sind die Experten immer der Meinung, je schneller der Goldpreis wieder auf die 1.000 US Dollar zugeht, desto besser. So signalisiert Gold einen enormen Druckaufbau und viele werden wieder das Interesse an dem Edelmetall finden. Aktuell liegt der Goldpreis um die 930 US Dollar je Feinunze. Seit vier Wochen geht es mit dem Goldpreis langsam wieder abwärts. Bei Gold spielt jedoch der Durchschnitt immer eine große Rolle. Das Edelmetall steigt immer mit sehr steilen Spitzen an und fällt auch sehr schnell wieder. Nimmt man jedoch den Durchschnitt, so sieht man, dass der Goldpreis trotz der letzten fallenden Wochen langsam immer noch eine steigende Bewegung zeigen kann. Das Zeitfenster ist bei Gold sehr wichtig. Silber reagiert wiederum anders. Bei Silber kann man eine stetige Aufwärtsbewegung erkennen und die Spitzen sind nicht zu sehr ausgeprägt.

Die Trendwende für den Goldpreis geht weiter nach oben. Es spricht sehr viel dafür, dass der Goldpreis demnächst wieder anziehen könnte und sogar die 1.000 Dollar Marke erreicht. Spätestens dann wird das Edelmetall für alle Anleger interessant sein und sie treiben mit der hohen Nachfrage den Goldpreis wieder nach oben. Bevor das Gold jedoch steigen kann, ist es möglicherweise notwendig, dass der Preis noch einmal unter die 900 Dollar Marke sinkt. Bisher zeigte sich Gold jedoch stark und als absolut krisensichere Währung.

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Korrektur des Silberpreises

Montag 22. Juni 2009 von Goldbug

Anfang Juni hatte der Silberpreis eine enorme Preisspitze erreicht. In den letzten zwei Wochen hat sich der Wert jedoch langsam wieder von dieser Spitze entfernt. Auch heute gab es wieder einen kräftigen Preisrutsch. Aktuell liegt die Feinunze Silber unter 13,80 US Dollar.

Der Rückgang des Silberpreises kam für viele Experten nicht überraschend. Allerdings war natürlich das Hoch der ideale Anlass, sich optimistisch zu stimmen. Im Mai erreichte Silber alleine ein Monatsplus von 25 Prozent. Viele hoffen auf ein baldiges Ende der Rezession und rechnen daher auch mit einem Anstieg der Silber-Nachfrage aus der Industrie. Die Perspektiven für die kommenden zwei Quartale sind daher besonders bei Silber äußerst positiv. Dennoch ist dieses und auch nächstes Jahr kein Vergleich zu 2007. Da lag der Silberpreis kurzzeitig über 20 US Dollar je Feinunze. Bis diese Wert wieder erreicht werden kann es noch eine Weile dauern. Der Jahresdurschnitt von 2007 liegt jedoch bei 13,40 US Dollar. Somit hat sich der Silberpreis in den letzten Jahren im Durchschnitt nichts extrem verändert. Im Gegenteil. In diesem Jahr könnte es sogar einen höheren Durchschnitt geben.

Der Silberbedarf in der Industrie wird so lange schwach bleiben, bis sich die Wirtschaft wieder erholt hat. Auch in anderen Bereichen ist Silber momentan nicht sonderlich gefragt, denn der Bedarf ist durch die Wirtschaftskrise massiv zurückgegangen. Die Silberförderung hat sich jedoch nicht verändert. Die Fördermengen verschiedener Silberminen sind sogar bis zum 1. Quartal dieses Jahres gewachsen, so dass 2009 ein hoher Überschuss auf den Markt zukommen könnte. Allein die Investmentnachfrage bleibt jedoch sehr stark und berietet dem Silber einen solch hohen Wert. Vor allem die Fonds, die mit physischen Silberwerten hinterlegt sind, sind an der Börse gefragt.

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Südafrikas Goldproduktion wird weiter fallen

Montag 15. Juni 2009 von Goldbug

Die Goldproduktion in Südafrika fällt schon seit geraumer Zeit. Die Experten sehen jedoch keine Besserung und geben eine sehr harte Prognose ab. Bis zum Jahr 2014 wird es keine Besserung in der Goldproduktion geben.

Seit Jahrzehnten fällt die Goldproduktion in Südafrika. Im vergangenen Jahr war sie sogar auf das niedrigste Niveau seit 1922 gefallen. Bis 2014 wird sie noch weiter zurückgehen. Das bestätigt auch eine neue Studie von Forst & Sullivan. Südafrika war bisher immer der größte Goldproduzent. Am Kap Hoorn wurden in den 70er Jahren sogar bis zu 1.000 Tonnen Gold im Jahr gefördert. Diese Zahlen konnte kein anderes Land erreichen. Südafrika war mit Abstand der größte Goldlieferant. Im vergangenen Jahr lag die Produktion zum Vergleich bei 220 Tonnen Gold. Somit ist ein drastischer Rückgang zu erkennen, der noch weiter anhalten wird. Südafrika rutsche im letzten Jahr auf Platz drei hinter China und den USA.

Australien macht Südafrika langsam Konkurrenz. Auch hier ist die Goldproduktion ein großes Thema. Allein im ersten Quartal wurden hier 54,5 Tonnen Gold produziert. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung von drei Prozent. Für das laufende Jahr sagen die Experten bereits eine Fördermenge von mehr als 219 Tonnen voraus. Australien könnte somit auch Südafrika noch vom dritten Platz der größten Goldproduzenten stoßen. Im ersten Quartal lag hier die Goldproduktion lediglich bei 49,7 Tonnen Gold und ging somit um ganze zehn Prozent zurück. In der Studie wird erklärt, dass der negative Trend mindestens zwei Jahre sich fortsetzen wird. Erst dann könnte eine langsame Erholung eintreten. Im Jahr 2014 rechnen die Experten dann wieder mit einer Produktion von 241 Tonnen im Jahr. Der Grund für diese Situation sind steigende Kosten und der Einfluss der Gewerkschaft auf die Produktion. Außerdem steigt der Goldpreis mit einem geringeren Angebot.

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Goldminen als gute Anlageklasse

Freitag 12. Juni 2009 von Goldbug

Das Interesse für Gold und Silber ist in der letzten Zeit wieder enorm gestiegen. Die Edelmetalle sind so wichtig geworden, dass sogar die Medien fast täglich über den momentanen Kurs berichten. Doch auch die Goldminen werden immer interessanter als Anlageklasse.

Die Wirtschaftskrise hat die Rohstoffe salonfähig gemacht und in den Mittelpunkt vieler Anleger gerückt. Einige Papiere sind kaum noch etwas wert, wobei Gold und Silber stetig gestiegen sind. Zwar gab es in der letzten Zeit auch einige Tiefpunkte, doch die 1000 Dollar Marke bei Gold ist längst nicht mehr weit und soll Ende des Jahres auch wieder überstiegen werden. Im März 200 stand der Goldpreis bei 260 US Dollar je Unze. Heute liegt er bei über 950 Dollar je Unze. Schon damals war das Gold eine sichere Anlage. Unter der noch andauernden Krise hat es mehr und mehr an Relevanz bekommen. Silber war immer ein Industriemetall und ist es noch heute. Doch auch für die Anleger spielt Silber immer mehr eine größere Rolle.

Mittlerweile hat jedoch auch die Vermögensverwaltung in Goldminen an Relevanz bekommen. Schaut man auf die letzten Jahre zurück, so stellt man fest, dass der Goldminensektor, trotz des Crashs im letzten Jahr, eine der besten Anlagenformen war und bis heute auch noch ist. In anderes Investment hat es geschafft in den letzten Jahren, den Zyklus der Goldminen zu schlagen. Dennoch sieht die Presse die Goldminen als unwichtig an. Wenn man jedoch einen gewissen Zeitraum vergleicht, in dem man das Geld in den Standardaktienmarkt und in die Goldminenaktien anlegt, sind die Aktien der Goldminen eindeutig der klare Sieger. Zwar gibt es immer wieder Korrekturen im Kurs, doch auf lange Sicht, sind auch die Minen sehr relevant und können einiges an Gewinnen abwerfen. Das Wichtigste in der Krise ist deshalb, die Anlagen zu prüfen und gegebenenfalls auch umzuschichten.

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Silber ETFs wachsen im Mai enorm

Montag 8. Juni 2009 von Goldbug

Die europäischen Silber ETFs sind im Mai um drei Millionen Unzen gewachsen. Dabei ist das Wachstum hier vor allem bei den beiden größten europäischen Silber ETFs zu sehen.
Der ETF Securities in London und der Züricher Kantonalbank (ZKB) in der Schweiz sind zusammen im Mai um drei Millionen Unzen gewachsen. Dabei stieg der Bestand der ETF Securities um 2,2 Millionen oz an und erreicht somit eine Rekordmenge von 19,99 Millionen oz. Der Bestand der Züricher Kantonalbank stieg insgesamt um 2,1 Prozent, was eine Summe von fast einer Millionen oz entspricht. Diese Werte wurde von Ende April bis Ende Mai festgestellt. An diesem Anstieg merkt man auch, dass die ETFs einen enormen Zuspruch bei den Anlegern bekommen. Bei ETFs werden durch physische Rohstoffe gestützte Wertpapiere ausgegeben. Dabei bieten vor allem die auf Silber und Gold gestützten Fonds eine gute Absicherung in der Krise. Vor allem jetzt, wenn der Dollar sehr schwach ist und eine mögliche Inflation bevorsteht. Silber wird vor allem von der Industrie nachgefragt und als Industriemetall gehandelt. Doch in den letzten Monaten ist der Rohstoff wieder in den Fokus der Anleger gerückt, die ein großes Potential in Silber sehen.
Die Zuflüsse bei den Goldfonds waren jedoch im vergleich zum ersten Quartal des Jahres eher bescheiden gewesen. ETF Securities verzeichnete im letzten Monat Mai ein Wachstum von 44.300 oz bzw. 1,6%. Die ZKB vermeldete einen Anstieg von 0,4% bzw. 18.000 oz. Die Schweizer Bank Julius Bär verzeichnete für ihren Gold ETF allerdings einen satten Zufluss von 106.000 oz bzw. 7%. Doch während Silber und Gold gestiegen sind, gingen die Platinbestände von ETF Securities und der ZKB um 45.500 oz bzw. um 0,04 Prozent zurück.

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100 Jahre deutsche Flugschau bekommt Silbermünze

Donnerstag 4. Juni 2009 von Goldbug

Am 4. Juni erscheint eine neue 10-Euro-Silber-Gendenkmünze für die deutsche Flugschau. Mit dieser Münze werden 100 Jahre internationale Luftfahrtausstellung geehrt.

Die Münze wurde vom Berliner Designer Bodo Broschat entworfen und ist ein wahres kleines Kunstwerk. Die moderne Flugzeugtechnik wird auf der Rückseite mit alten Symbolen aus der Luftfahrt verbunden. So wird auch auf die Tradition der Luftfahrtgeschichte hingewiesen. Die Ausstellung in Frankfurt wurde 1909 das erste Mal durchgeführt und war die erste Internationale Ausstellung in diesem Bereich. Bis heute können sich mehrere Zuschauer jedes Jahr von ihr begeistern lassen. Insgesamt nehmen immer über 500 Aussteller teil und können bis zu 1,5 Millionen Besucher anlocken. Diese Faszination der Menschheit für die Luftfahrt sollte auch einer Gedenkmünze festgehalten werden.

Auf der Rückseite ist die Münze dreigeteilt und soll die Bandbreite der Luftfahrt so besser darstellen. Im zentralen Feld kann man einen Landeanflug eines Flugzeugs entdecken. Die beiden Seitenstreifen zeigen die ganze Vielfalt der Luft- und Raumfahrtgeschichte von den Anfängen bis heute. Es werden verschiedene Fluggeräte gezeigt, denn die Menschheit hat schon lange den Traum vom Fliegen und hat bis dahin sehr viel erfunden. Die Randinschrift der Silber-Gedenkmünze lautet FASZINATION FLIEGEN - TRADITION - INNOVATION und fasst somit das Anliegen der Münze nochmals zusammen. Insgesamt wiegt die Münze 18 Gramm und hat einen Durchmesser von 32,5 Millimetern. Es gibt 1,6 Millionen Stück in Stempelglanz und 200.000 in Spiegelglanz. Die Feinheit entspricht 925/1000 Silber. Sie ist in jedem örtlichen Münzhandel zu finden. Jedoch ist diese Münze mehr für den Sammler interessant, als für den Anleger.

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Aktuelle Rohstoffnachrichten

Dienstag 2. Juni 2009 von Goldbug

Die Goldbestände der europäischen Zentralbanken sind um 14 Millionen Euro zurückgegangen. Außerdem steigt dabei die russische Goldproduktion um 38 Prozent.

Erst kürzlich hat die Europäische Zentralbank selbst bekanntgegeben, dass die Goldbestände um 14 Millionen Euro zurückgegangen sind. Dieser Wert bezieht sich jedoch nur auf die Eurozone. Der Zeitpunkt der Bekanntgabe war der 22. Mai 2009. Mittlerweile liegen die Goldbestände bei 240,8 Milliarden Euro. Die Devisenreserven gingen um 18 Mrd. auf 243,5 Mrd. Euro zurück. Der Grund für diesen drastischen Rückgang war der Verkauf einer Zentralbank. So wurde es auch im Goldabkommen der Zentralbanken von 2004 festgelegt. Die Bilanz beträgt nun insgesamt 1,727 Billionen Euro. In der Woche zuvor waren dies noch 1,764 Billionen Euro, die man verzeichnen konnte. Weitere Äußerungen gibt es zu diesem Thema nicht. Auch nicht, ob die Goldbestände wieder aufgefüllt werden oder demnächst noch weiter fallen.

Dahingegen ist die russische Goldproduktion um 38 Prozent gestiegen. Vom Monat Januar bis zum April in diesem Jahr hat Russland eine Golfproduktion um nun mittlerweile 43,28 Tonnen. Genau genommen ist die Produktion somit um 37,8 Prozent gestiegen. Noch im Vorjahr wurde in diesem Zeitraum eine Produktion von 31,41 Tonnen berechnet. Der Grund für diese Steigerung ist vor allem die Lobby der Industrie und die Inbetriebnahme der neuen Erzverarbeitungskapazitäten. Für die Produktionszuwächse sind vor allem die Kupol Mine von Kinross Gold Corp. und die Pioneer Mine von Peter Hambro Mining verantwortlich. Sogar die Olympiada Mine von Polyus Gold konnte ihren Goldausstoß steigern.

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