Silber und Gold

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Silbermünzen – Jetzt zuschlagen!

Montag 25. November 2013

Langfristige Anlageobjekte erfreuen sich großer Beliebtheit. Besonders gefragt sind dabei gegenwärtig die Silbermünzen, die nur noch bis zum Ende des laufenden Jahres zum niedrigeren Steuersatz (7%) erworben werden können. Ab 1. Januar 2014 wird dann auch beim Kauf von Silbermünzen die volle Mehrwertsteuer in Höhe von 19% fällig. Doch es gibt noch deutlich mehr Gründe, in das glänzende Edelmetall zu investieren und damit auch zur eigenen Sicherheit und Unabhängigkeit beizutragen.

Edelmetalle als Investment
Die Krisen an den weltweiten Wirtschaftsmärkten sind nicht zu übersehen. Die vielfältigen Optionen einer Geldanlage, die in den letzten Jahrzehnten als vermeintlich sicher galten, haben Einbußen erfahren. Zu nennen sind dabei neben den Aktien immer häufiger auch Anleihen. Selbst Immobilien haben zuletzt ihren Wert nicht halten können. Anders sieht es dagegen bei den Edelmetallen aus. Sie durchschreiten gegenwärtig zwar ebenfalls ein Tief, haben zuvor aber über eine ganze Dekade hinweg starke Zuwächse verzeichnet. Die Unterschiede in der Beurteilung aller Investitionsobjekte kommen nicht gänzlich zufällig: Gold und insbesondere Silber sind so gefragt wie nie zuvor.

Silber als bessere Option
Gerade zwischen den beiden genannten Edelmetallen kommt es zu gravierenden Differenzen in der Bewertung. Gilt Gold seit der Antike bereits als mystisch und teuer, steht Silber doch häufig im Schatten des „großen Bruders“. Für den Anleger ergibt sich daraus aber der Vorteil, dass er relativ große Mengen günstig erwerben kann. Zudem dürfte über die nächsten ein bis zwei Jahrzehnte der Preis des Silbers rasanter ansteigen als jener des Goldes. Die Gründe dafür durchaus vielfältig, vor allem ist hier die industrielle Nutzung des seltenen Rohstoffs zu nennen, dessen Bestände ohnehin begrenzt sind und dessen Eigenschaften sich nicht künstlich reproduzieren lassen. Denn anders als bei Gold gibt es bei Silber einen durchaus relevanten Verbrauch. So entspricht der derzeitige Silberbedarf der Industrie annähernd der jährlichen Minenproduktion von rund 20.000 Tonnen. Dank stark wachsender Technologien – allen voran ist hier die Photovoltaik zu nennen – wird der Bedarf auch in den nächsten Jahren stark steigen.

Die Lager sind nicht mehr gefüllt
Zu einem Tief des Kurses kam es zuletzt unter anderem, weil viele Nationen sich vor Jahren bereits mit Silber eingedeckt hatten. Somit bestand in den vergangenen Monaten kein Bedarf mehr, Nachkäufe zu tätigen. Die Reserven einiger Nationen haben sich gegenwärtig aber reduziert – in den nächsten Jahren ist also auch hier mit weiteren Zukäufe zu rechnen, wodurch das gesamte Vorkommen abermals sinkt, der Preis indes ansteigt. Gleiches gilt für die Industrie, die das Silber als Leitstoff für Computer, Handys, Uhren oder Fernseher verwendet. Die Nachfrage wird auf absehbare Zeit deutlich anziehen, was dem Wert des Edelmetalls zugutekommt.

Münzen als preiswerte Anlage
Dem Investor stehen diverse Wege offen, Silber in das eigene Depot zu legen. Beteiligungen, Barren oder Schmuck gelten dabei als sehr geschätzt. Besonders kostensparend gelingt der Erwerb aber derzeit noch bei den Silbermünzen. Sie werden zu einem reduzierten Steuersatz bei Edelmetallhändlern oder Banken veräußert. Mag der Barren dort noch mit einem Aufschlag von 19 Prozent über die Ladentheke gehen, so hält der Fiskus bei der Münze lediglich mit sieben Prozent die Hände auf. Gerade bei einer Investition in größeren Mengen wird sich daher ein deutlicher Preisunterschied ausmachen lassen. Zudem stellen Münzen optisch schöne Anlageobjekte dar, die jede Vitrine aufwerten.

Der Steuersatz steigt an
Doch die Möglichkeit, das Silber zu lediglich 7 % an Mehrwertsteuern zu erwerben, bietet sich dem Anleger nur noch bis zum Ende des Jahres 2013. Mit dem Jahreswechsel erhöht der Fiskus diesen Satz und gleicht ihn an: Wie beim Barren sind dann 19 % der Gesamtsumme zusätzlich zu entrichten. Als passendes Weihnachtsgeschenk oder als Investition auf lange Sicht lohnt es sich daher, die Münzen jetzt noch preiswert zu erhalten und damit durchaus ein erhebliches Schnäppchen zu erlangen. Denn selbst ohne den ermäßigten Steuersatz bieten sich dem Käufer aktuell paradiesische Einstiegskurse.

Zum Jahresende das Depot aufstocken
Speziell mit Blick auf die zu erwartenden Kurssprünge in den kommenden Jahren sollte sich das Investment daher in den verbleibenden Wochen des Jahres 2013 als lukrativ erweisen. Da viele Anleger das Silber in den letzten Monaten ein wenig gemieden haben, dürfen die Lücken im Depot nunmehr geschlossen werden. Bei allem Optimismus ist dennoch darauf zu achten, dass darüber hinaus weitere Investments vorliegen und das ganze Vermögen somit nicht alleine in Silbermünzen fließt. Ein gut ausgewogener Wertbestand kann auf absehbare Zeit seine Stärken ausspielen – auch das Silber wird dann in neuem Glanz erstrahlen. Insbesondere für jene, die es noch zum vergünstigten Steuersatz erworben haben.

Wenn Sie Ihren Bestand an Silbermünzen noch rechtzeitig aufstocken wollen, finden Sie etwa beim bayrischen Münzkontor eine größere Auswahl verschiedenster Münzen, oder Sie finden in unserer Liste deutscher Edelmetallhändler einen Händler ganz in Ihrer Nähe.

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