Silber und Gold

Aktuelle Informationen über die begehrten Edelmetalle

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China ermöglicht Investments in Silberbarren

Donnerstag 30. Juli 2009 von Goldbug

Zum ersten mal in der Geschichte ermöglicht China wieder die Investments in Silberbarren. Chinesische Investoren können dabei das physische Silber in Form von Barren kaufen. In Deutschland ist dieses Investment schon lange möglich.

Jetzt haben auch die Chinesen erkannt, dass sich die Investition in physisches Silber durchaus lohnen kann. Wie auch das Gold wird das Silber bei einer Inflation ansteigen und die einzige krisensichere Währung sein. Damit man sein Geld jedoch nicht in Aktien anlegt, kann man es auch in einem physischen Wert vorrätig haben. Aktien können nach unten gehen, beziehungsweise kommt man später ind er Krise sehr schlecht an die Aktien heran. Deshalb sollte man auch physische Werte besitzen. Mit einer Reinheit von 99,9% werden in China die Barren zu 500 Gramm, 1 kg, 2 kg und 5 kg angeboten. Zwar ist der Goldpreis viel höher als der Silberpreis, doch das Edelmetall ist im Fernen Osten dennoch sehr beliebt.

Silber ist in der Vergangenheit sehr unterbewertet gewesen. Im Jahr 2007 war Gold 50 Mal so teuer wie Silber. Heute jedoch ist der Goldpreis über 70 Mal so hoch wie der Silberpreis. Wang Chunli, General Manager der Pekinger Cabai Einkaufsmall, sagte, die Preise für die ersten Angebote seien sehr niedrig, nahe des Rohstoffpreises, angesetzt. Damit will er sehr viele Käufer anlocken, in das Silber zu investieren und außerdem soll somit auch das Silber als Krisenvorsorge genutzt und gezeigt werden. Silber ist außerdem viel billiger und bietet der breiten Masse eine gute Gelegenheit vorzusorgen und in Edelmetalle physisch zu investieren.

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Korrektur des Silberpreises

Montag 22. Juni 2009 von Goldbug

Anfang Juni hatte der Silberpreis eine enorme Preisspitze erreicht. In den letzten zwei Wochen hat sich der Wert jedoch langsam wieder von dieser Spitze entfernt. Auch heute gab es wieder einen kräftigen Preisrutsch. Aktuell liegt die Feinunze Silber unter 13,80 US Dollar.

Der Rückgang des Silberpreises kam für viele Experten nicht überraschend. Allerdings war natürlich das Hoch der ideale Anlass, sich optimistisch zu stimmen. Im Mai erreichte Silber alleine ein Monatsplus von 25 Prozent. Viele hoffen auf ein baldiges Ende der Rezession und rechnen daher auch mit einem Anstieg der Silber-Nachfrage aus der Industrie. Die Perspektiven für die kommenden zwei Quartale sind daher besonders bei Silber äußerst positiv. Dennoch ist dieses und auch nächstes Jahr kein Vergleich zu 2007. Da lag der Silberpreis kurzzeitig über 20 US Dollar je Feinunze. Bis diese Wert wieder erreicht werden kann es noch eine Weile dauern. Der Jahresdurschnitt von 2007 liegt jedoch bei 13,40 US Dollar. Somit hat sich der Silberpreis in den letzten Jahren im Durchschnitt nichts extrem verändert. Im Gegenteil. In diesem Jahr könnte es sogar einen höheren Durchschnitt geben.

Der Silberbedarf in der Industrie wird so lange schwach bleiben, bis sich die Wirtschaft wieder erholt hat. Auch in anderen Bereichen ist Silber momentan nicht sonderlich gefragt, denn der Bedarf ist durch die Wirtschaftskrise massiv zurückgegangen. Die Silberförderung hat sich jedoch nicht verändert. Die Fördermengen verschiedener Silberminen sind sogar bis zum 1. Quartal dieses Jahres gewachsen, so dass 2009 ein hoher Überschuss auf den Markt zukommen könnte. Allein die Investmentnachfrage bleibt jedoch sehr stark und berietet dem Silber einen solch hohen Wert. Vor allem die Fonds, die mit physischen Silberwerten hinterlegt sind, sind an der Börse gefragt.

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Silber legt nach

Dienstag 24. Februar 2009 von Goldbug

Seitdem Gold die 1000 Dollar Marke durchbrochen hat, kann das Edelmetall sämtliche Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Dennoch sollte man das derzeit starke Silber auch nicht vergessen.

Silber kann sogar eine bessere Wertsteigerung als Gold aufzeigen. Wenn man die Werte der beiden Edelmetalle von Jahresanfang betrachtet, konnte Silber einen Anstieg von 27 Prozent erreichen, wobei Gold auf knapp 13 Prozent angestiegen ist. Die Experten sehen mittlerweile auch Silber als potentielle Krisenwährung an und raten sein Augenmerk nicht nur auf Gold zu legen.

Die Anleger können auch in Zukunft auf einen steigenden Silberpreis setzen. Beim Kauf muss man jedoch einige Besonderheiten beachten. Im Gegensatz zu Gold ist der Kauf von Silber nicht frei von der Mehrwertsteuer. Münzen sind allerdings mit 7% begünstigt besteuert, während für Barren die volle Mehrwertsteuer von 19% bezahlt werden muss. Hier gibt es allerdings große Münzen (bis 1 kg) oder Münzbarren (bis 100 Unzen, also 3,11 kg) als Alternativen, die trotz Prägeaufschlag aufgrund der günstigeren Besteuerung meist billiger sind, als Barren.

Eine Alternative zum physischen Silber wären Zertifikate. Bei dieser Variante kann man große Renditen bekommen, doch im wirklichen Notfall kann es passieren, dass die Zertifikate schnell absacken. Viel sicherer sind deshalb die Münzen und Barren. Selbst wenn man die Mehrwertsteuer in Kauf nehmen muss. Ebenso sicher können die Silber-ETFs sein. Hier ist das Silber physisch bei der Bank hinterlegt. Vorreiter sind vor allem die Schweizer Zentralbanken. Solche Investments sind vor allem dann interessant, wenn es bei physischem Silber länger andauernde Lieferengpässe gibt, oder wenn man große Summen investieren möchte. Denn im Gegensatz zu Gold muss man bedenken, dass man hier um einen 6- oder 7stelligen Betrag schon eine beträchtliche Menge an Edelmetall bekommt, für die man auch einen entsprechenden Lagerplatz benötigt.

Die Aussicht auf Silber lässt weiter hoffen, dass das Edelmetall im Wert ansteigt. Aktuell befindet sich Silber etwa bei 14 Dollar und bewegt sich auf die 15 Dollar Marke zu. Nachdem verschiedene Abfälle zu betrachten waren, bewegt sich das Edelmetall jedoch rapide nach oben. Die Anleger sollten deshalb das Vermögen auf Gold und Silber ausweiten.

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Silber steigt wieder auf

Donnerstag 19. Februar 2009 von Goldbug

Der Goldpreis befindet sich schon seit Wochen auf einem Höhenflug. Das komplette Interesse der Anleger und Medien spezialisiert sich in der letzten Zeit nur auf das wertvolle Edelmetall. Doch es gibt auch noch andere Rohstoffe, die es würdig sind in sie zu investieren. Eine größere Wertsteigerung als Gold, konnte jetzt bei Silber beobachtet werden, zumindest prozentual gesehen.

Die Feinunze Silber bewegt sich aktuell im Bereich der 13 US Dollar Marke. Betrachtet man nun den letzten Tiefstand vom Oktober 2008 im Vergleich, so hat das Edelmetall fast 50 Prozent zugelegt. Neben Gold bewegt sich also auch Silber langsam an die Spitze und zieht das Interesse der Anleger und Experten auf sich. Da Gold schon lange mit einer positiven Aussicht versehen wird, könnte auch Silber den Wert beibehalten und weiter nach oben klettern.

In der Vergangenheit konnte man jedoch teilweise auch ein anderes Szenario beobachten. Besonders bei der letzten wirtschaftlichen Aufschwungphase ist Gold gestiegen und Silber wurde in gleicher Relation jedoch billiger. Hier waren vor allem rückläufige Industrienachfragen der Grund. Die industrielle Lage macht beim Silber mehr aus, als bei Gold. Experten schätzen die Auswirkungen auf fast 50 Prozent. Momentan leidet Silber auch unter dem Konjunktureinbruch. Für eine Unze Gold bekommt man etwa 70 Unzen Silber.

In der Relation zu Gold sehen viele Edelmetall-Experten Silber daher klar unterbewertet. Kurzfristig ist Gold vielleicht dennoch stärker einzustufen. Das hat im wesentlichen drei Gründe:

1. die rückläufige Nachfrage aus der Industrie spielt bei Gold eine vergleichsweise geringe Rolle
2. Gold wird in den Medien immer stärker als Krisenwährung “beworben” und steht damit viel mehr im Fokus der Investoren
3. größere Vermögen werden vornehmlich in Gold angelegt, da die Lagerung von Silber aufgrund der größeren Menge aufwändiger ist

Steigt der Goldpreis weiter, wird Gold für viele Kleinanleger allerdings nicht mehr leistbar sein. Wenn dann die breite Masse ihr Erspartes mit Edelmetall absichern möchte, wird daher Silber häfig die erste Wahl sein. Das Verhältnis Goldpreis zu Silberpreis sollte sich dann sehr deutlich zugunsten des Silbers verschieben.

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MAG veröffentlicht Bohrergebnisse

Donnerstag 22. Januar 2009 von Goldbug

Die MAG Silver Corporation gehört zu den größten Unternehmen in diesem Sektor. Anfang der Woche gaben sie die neuen Bohrergebnisse bekannt, die sie aus dem Cinco de Mayo Projekt im Norden des mexikanischen Bundesstaates Chihuahua stammen.

Bei diesem Projekt stieß die Firma auf hochgradige Silberanteile. Doch nicht nur das kostbare Edelmetall war vorhanden, auch Blei und Zink treten in einigen Intervallen am Fundort auf. Der Spitzenwert bei den Bohrungen wurde auf einem Abschnitt von 2,72 Metern gemacht. Dabei fand man 462 g/t Silber, 10,06 Prozent Blei und 13,62 Prozent Zink.

Momentan werden die Bohrungen weitergeführt. Drei Bohrgeräte sind dabei im Einsatz und das Budget für dieses Projekt liegt bei vier Millionen US Dollar. Auch 4 Kilometer westlich des Jose Mantos wurde gebohrt. Diese Ergebnisse liegen jedoch noch nicht vor und stehen noch aus. Im Vorfeld schon wurden magnetische Untersuchungen durchgeführt, die bei diesem Projekt eine Lagerstätte des CRD-Typs vermuten lässt. Nähere Informationen sind jedoch noch nicht bekannt. Weiter Projekte und Informationen zum Cinco de Mayo findet man auf der Homepage der MAG Silver Corporation.

Bezüglich des Silberpreises haben Analysten jetzt festgestellt, dass dieser im Jahr 2009 um durchschnittlich 2 Prozent sinken könnte. Er läge dann bei etwa 11,12 US Dollar je Unze. Der Grund dafür kann sein, dass die Nachfrage der Investoren nachlässt. Der Goldpreis hingegen könnte durch die Maßnahmen gegen die Finanzkrise steigen.

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Silber wird beliebter

Mittwoch 14. Januar 2009 von Goldbug

Nicht nur als Geldanlage, auch in der Industrie gewinnt Silber immer mehr an Bedeutung. Unter anderem sorgt die Firma Apple Computer für steigendes Interesse an Silber. Sie baute in den letzten Monaten immer mehr Silber-Zink-Batterien in die Notebooks ein. Auch andere Zweige der Industrie haben Gefallen an dem Metall gefunden und nicht zuletzt sorgen auch die privaten Investoren für steigende Nachfrage. Andere Computer Hersteller steigen nun auch auf die Silber-Zink-Batterien in Laptops um, was den Preis weiter anheben könnte. Man sollte hier jedoch nicht gleich von einem merklichen Anstieg ausgehen. Die Faktoren der Sicherheit, Umwelt und Langlebigkeit müssen erst den Nutzern bekannt werden und sie überzeugen, bevor der Absatzmarkt an solche Batterien ansteigt.

Silber sei leitfähiger als Kupfer, Gold und jedes andere Element. Deshalb wird das Metall auch in anderen Industriezweigen stark zunehmen. Vor allem in den kommenden Nano-Anwendungen kann die Wissenschaft Silber gut gebrauchen und verarbeiten. Der Handel an Silber wird seit Anfang des Jahres voran getrieben und es entstehen neue Minen, in denen das Edelmetall abgebaut werden kann. Auch in Indien erlangt Silber an Bedeutung.

Die El Aguila Mine hat neulich erst die Genehmigung bekommen abzubauen. Mitte 2009 soll die Förderung im Tagebau beginnen. Die aktuellen Arbeiten beziehen sich auf den Bau eines Damms für die Abraumhalde.

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Ist Silber noch sicher

Dienstag 25. November 2008 von Goldbug

Die Welt hat sich in den letzten Jahren einem sehr starken Wandel unterzogen und erst in den letzten Wochen ist das ans Tageslicht gelangen können, was die Meisten erwarteten: Es kam zu einem absoluten Zusammenbruch der einzelnen Systeme. Nicht nur in Deutschland, sondern vor allem auf internationaler Ebene lässt sich diese Entwicklung mehr als deutlich erkennen. Aber auch wenn es sich vor allem bei den Edelmetallen um eine der wohl sichersten Geldanlagen handelt, hat auch dieser Bereich im Wesentlichen mit gravierenden Problemen zu kämpfen.

Der Silberpreis ist in den vergangenen Monaten erheblich gesunken und nicht zuletzt deswegen wundert es kaum, dass das Hauptaugenmerk der Experten vor allem auf den Entwicklungen in Bezug auf den Verkauf zu liegen scheint. Nur schwer lassen sich momentan Prognosen in Bezug auf eine Steigerung des Silberpreises tätigen und so stehen die Meisten diesem auch mit einer entsprechenden Vorsicht gegenüber.

Aber nicht mehr nur Silber ist als Edelmetall von diesem Betroffen. Auch andere Industriemetalle wie Kupfer, Blei und Zink mussten einen erheblichen Einbruch hinnehmen und so kämpfen momentan auch einige Unternehmen des Bergbaus mit den sich daraus ergebenden Problemen. Diese Basismetalle sind in diesen Tagen mit entsprechend niedrigen Preisen versehen und so decken die jeweiligen Einnahmen nicht mehr nur die Kosten der einzelnen Betriebe. Vor allem für die Zinkbauunternehmen handelt es sich hierbei um einen schweren Schlag ins Gesicht und so kam es auf internationaler Ebene zu Schließungen in den oberen Rängen.

Obwohl die Entwicklungen und das Sinken des Silberpreises in den vergangenen Tagen zu erheblichen Einbußen führten, rechnen die Edelmetallexperten bereits in absehbarer Zeit mit einem enormen Anstieg des Preises, der wiederum mit den entscheidenden Gewinnen kombiniert werden muss.

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