Silber und Gold

Aktuelle Informationen über die begehrten Edelmetalle

Archiv für August, 2009

Goldrausch in Australien

Montag 31. August 2009 von Goldbug

Einer neusten geologischen Untersuchung zufolge gibt es im Norden des australischen Bundesstaates Victoria noch en sehr großes Goldvorkommen. Bis zu 70 Millionen oz Gold sollen sich hier noch befinden.

Zwar gibt es in diesem Staat in Australien auch geringe Mengen an Gold, doch der neuste Fund würde der Gesamtgoldproduktion von Victoria in den letzten 150 Jahren gleich kommen. Das Gold wurde erst so spät entdeckt, weil es unter sehr starken Deckschichten liegt. Hier ist es auch nur den großen Minenunternehmen möglich, das Edelmetall aus dem Boden zu befördern. In Kürze könnte es daher in Australien und speziell im Staat Victoria noch einen weiteren Goldrausch geben. Der Goldpreis ist in der letzten Zeit wieder gestiegen und somit steigt auch die Nachfrage enorm. Die Minenindustrie war schon lange am Zug, neue Reserven zu finden, um die Goldindustrie noch zu erweitern.

In Australien gab es zwar schon eine Goldindustrie, doch diese hat sich hauptsächlich auf die Felder in Westaustralien konzentriert. Hier haben die stillgelegten Minen wieder ihren Betrieb aufgenommen. Die neusten Untersuchungen hat jedoch die komplette Aufmerksamkeit jetzt nach Victoria gelenkt. Der Abbau in dieser Tiefe kann jedoch sehr schwierig sein und ist auch mit hohen Kosten verbunden. Nicht jedes Unternehmen kann sich diese Goldförderung leisten. Wer jetzt auf diesen Gebieten abbauen kann ist jedoch noch unklar.

Kategorie: Goldminen & Silberminen | Keine Kommentare »

Goldnews aus aller Welt

Donnerstag 20. August 2009 von Goldbug

Asiens Zentralbanken verstärken Goldkäufe

Die asiatischen Zentralbanken wollen ihre Goldkäufe noch weiter verstärken. Das geht aus den neusten Beobachtungen hervor. Die Europäische Zentralbank hat erst kürzlich mit dem Abkommen überrascht, dass die Goldverkäufe der beteiligten Banken vorerst beschränkt werden. In den nächsten fünf Jahren sollen dabei nicht mehr als 400 Tonnen im Jahr verkauft werden. Das sind 100 Tonnen im Jahr weniger, als es noch das letzte Abkommen geregelt hatte. Vor allem die kleinen Zentralbanken sind die wahrscheinlichsten Verkäufer in diesem Bereich. Sollte der Goldpreis in Euro wesentlich ansteigen und der Wert über 15% der gesamten Reserven liegen, dann ist auch die EZB ein guter Kandidat beim Verkauf der Goldreserven. Somit hat sich die Stimmung bei den europäischen Banken massiv geändert. Alle Blicke fallen jetzt auf den asiatischen Sektor, denn hier könnten die Banken eher zu Verkäufen bereit sein. Die chinesische Zentralbank hatte zu Beginn des Jahres massiv ihre Goldreserven erhöht. Damit hat das Land die sechstgrößte Goldreserve der Welt mit 1.054 Tonnen des Edelmetalls.

Dubai liegt bei Goldimporten vor Indien

Indien war immer der wichtigste Goldimporteur. Dies lag vor allem an der Schmuckindustrie des Landes. Jetzt hat jedoch Dubai Indien im Goldimport überholt. Im ersten Halbjahr des Jahres konnte das Land etwa 300 Tonnen Gold einführen. Wenn man diesen Wert mit dem Vorjahr vergleicht, dann entspricht das einer Steigerung von 13 Prozent. Dubai hat Indien dabei als größter Goldimporteur überholt. In den ersten sechs Monaten musste Indien lediglich 51,6 Tonnen des Edelmetalls einführen. Die steigenden Preise sind einer der Hauptgründe, warum die Nachfrage im Land zurückgegangen ist. Direkt vergleichen kann man Dubai mit Indien jedoch nicht, denn in Dubai ist erst in den letzten Jahren das Interesse an Gold massiv angestiegen. Trotz Wirtschaftskrise fragen hier die Käufer immer weiter nach Schmuck oder Münzen. Viele haben jedoch immer noch nicht erkannt, dass man sich gerade wegen der Wirtschaftskrise und der kommenden Inflation so absichern muss.

Kategorie: Allgemein | Keine Kommentare »

Die Sommersaison läuft gut

Dienstag 18. August 2009 von Goldbug

Betrachtet man sich die letzten Jahre einmal genauer und achtet man dabei direkt auf die Edelmetalle und Rohstoffe, so ist zu erkennen, dass es auch hier das sogenannte Sommerloch gibt.

Im Sommer gehen viele Kurven nach unten. Das Sommerloch ist auch zum Beispiel in den Nachrichten zu merken, denn im Sommer nehmen viele Menschen Urlaub oder beschäftigen sich mit anderen Dingen. Die Tage sind länger und die Temperaturen laden zum Entspannen ein. Das scheinen auch die Rohstoffe zu merken, denn in den letzten Jahren war der Sommer immer mit am schlechtesten im Jahr. In diesem Sommer kann jedoch gerade das Edelmetall Gold sehr gute Werte zeigen. Bisher bewegte sich der Preis immer über 900 US Dollar je Unze und schaffte im Durchschnitt auch über 920 US Dollar. Im Vergleich zu den Vorjahren ist dies ein massiver Gewinn, denn teilweise lag hier das Gold nur knapp unter der 900 Dollar Marke und war im Winter mit 920 Dollar stark. Experten sind der Meinung, dass dies ein klares Zeichen ist, welches früh erkannt und auch genutzt werden sollte. Wenn sich das Gold jetzt schon in diesem Rahmen bewegt, dann könnte es im Herbst und Winter klar bergauf gehen.

Viele sind der Meinung, dass der schwache US Dollar ein Grund für den momentanen Anstieg ist. In einer Hyperinflation kann sich der US Dollar ebenso wenig halten und verfällt rapide im Wert. Das Szenario, welches man jetzt erkennen kann, ist demnach nur der Vorbote dafür was passiert, wenn die Inflation wirklich eintritt. Schon jetzt hat der Optimismus bei den Edelmetall-Investoren zugeschlagen und viele flüchten sich in den sicheren Hafen Gold. Die bisherigen Beobachtungen zeigen auch, dass sich Anleger, die einmal in Gold investiert haben auch nicht mehr von dem Edelmetall trennen.

Kategorie: Goldpreis | Keine Kommentare »

Silber-Panda - Silber-Anlagemünze aus China

Freitag 14. August 2009 von Goldbug

China hat mit dem Silber-Panda eine interessante und schöne Anlagemünze hervorgebracht. Seit dem Jahr 1983 wird sie bereits von der Volksrepublik China herausgebracht. Sie gehört zu den klassischen Anlagemünzen aus Silber und ist vor allem als Wertanlage sehr relevant.

Wie fast jede Anlagemünze hat sie einen Silberfeingehalt von 999/1000. Es gab bisher nur wenige Ausnahmen, die diesem Feingehalt nicht entsprochen haben. Offizielle Prägestätte der Münze ist die China-Mint. Die Panda-Münze aus Silber wird jedoch bis heute von der China Gold Coin Incorporation ausgegeben. Die goldene Version kann jedoch auch in Banken und Sparkassen erworben werden. Die Silbermünze und die Platinmünze müssen jedoch über spezielle Edelmetall- oder Münzhändler gekauft werden. Auf der Vorderseite kann man den Himmeltempel aus Peking erkennen. In den oberen Rand ist geprägt hōnghuá Rénmín Gònghéguó, was übersetzt Volksrepublik China heißt. Am unteren Rand kann man klar und deutlich das Ausgabejahr erkennen. Auf der Rückseite gibt es Bilder, die sich jährlich abwechseln. Auf allen Bildern sind Pandas zu sehen und es gibt bisher nur sehr wenige Ausnahmen oder Motiv-Abweichungen.
Zum 25. Jubiläum kam auch ein ganzes Set als Gedenkmünzen auf den Markt. Hier sind sämtliche Pandas seit der Erstausgabe aufgeführt. Es gibt die heutigen aktuellen Münzen jedoch ach in unterschiedlichen Größen. Wenn man eine 1 oz Silbermünze kauft, kommt diese mit einem Durchmesser von 40 Millimetern. Bei einer 1 Kilogramm schweren Silbermünze liegt der Durchmesser schon bei 100 Millimetern. Größere Modelle gibt es jedoch nicht. Die Feinheit ist bei allen Größen die gleiche. Den China-Panda gibt es auch mit Goldapplikationen und mit anderen Spielereien, die jedoch zum größten Teil nur die Sammler interessieren sollten.

Kategorie: Münzen & Barren | Keine Kommentare »

Edelmetalle auf dem aufsteigenden Ast

Mittwoch 12. August 2009 von Goldbug

Seit Anfang des Jahres schwankt der Goldpreis nun schon zwischen 850 und 1.00 US Dollar je Feinunze. Wenn man sich jedoch die Bewegung einmal genauer ansieht, dann wird man sehr schnell feststellen, dass die Spanne zwischen den Schwankungen immer geringer wird.

Das ist das erste Anzeichen dafür, das Gold auf einem stabilen und aufsteigen Ast ist. Auch wenn der Preis gestern wieder etwas gefallen ist. Der Trend geht stark auf die 1.000 US Dollar zu, was beweist, das Gold selbst in einer schwierigen Situation, in der die Wirtschaft gerade steckt, immer noch steigen kann und krisensicher ist. Bei vielen Aktien oder Rohstoffen konnte man bereits feststellen, dass die Schwankungen immer geringer werden zu einem Zeitpunkt und es dann eine starke Linie nach oben gibt. Bevor sich Gold jedoch über die 1.000 Dollar Marke bewegt, sollte man eher jetzt schon in das Edelmetall investieren, bevor es zu teuer wird. Auch wenn der Goldpreis nicht sehr tief steht, lohnt es sich im Hinblick auf den kommen Anstieg in jedem Fall hier zu investieren und vor allem sich vor einer kommen Krise oder Hyperinflation anzusichern. Der Dollar konnte in letzter Zeit keine starken Bewegungen nach oben zeigen. Damit hat sich Gold endgültig vom Dollar gelöst und zeigt seine wahre Stärke.

Spätestens, wenn der Goldpreis noch mehr ansteigt, werden die Händler wieder Engpässe haben. Es ist deshalb günstig, sich nicht nur auf Münzen oder Barren zu spezialisieren, sondern sich auch mit den Minenunternehmen und der Produktion zu beschäftigen, denn auch hier gibt es gute Anlagemöglichkeiten, wenn der Goldpreis noch weiter ansteigt.

Kategorie: Goldpreis | Keine Kommentare »