Montag 16. März 2009 von Goldbug
In den letzten Tagen verbreitete sich ein großer Schock im Aktenmarkt. Der Goldpreis ist bis auf die 900 Dollar Marke je Feinunze gesunken und hat sie teilweise sogar unterschritten. Anleger können jedoch aufatmen, denn der aktuelle Goldpreis liegt wieder bei momentan 926 US-Dollar. Deshalb wird Gold wieder zunehmend interessant.
Andere Edelmetalle zeigen einen sehr schwachen Verlauf in den Aktien, was wiederum für Gold spricht. Das Interesse ist vor allem darin begründet, dass Gold als krisensicher angesehen wird und auch viele Anleger anzieht. Doch der letzte Preisrückgang muss nichts schlechtes zu bedeuten haben. Im Gegenteil, durch den niedrigen Kurs haben sich wieder einige Investoren für Gold entschieden und den Preis weiter voran getrieben. Bei einem niedrigen Goldwert kann man das Edelmetall günstig kaufen und von einem baldigen Anstieg ausgehen. Die letzten Jahre bestätigen dieses Szenario. Der Dollar hingegen wird wieder schwächer.
Die Preise der restlichen Industrie- und Edelmetalle sind auf Grund der schwachen Nachfrage jedoch wieder gefallen. Momenten ist es dort sehr ruhig am Markt. Gold ist das einzige Edelmetall, was sich in den nächsten Wochen wieder stabilisieren könnte. Eine größere Steigerung ist noch längst nicht vom Tisch und kann bald eintreten. Der Rückgang auf 900 US-Dollar wurde von dem Experten so angenommen und Gold zeigt sich hingegen einiger Erwartungen bereits wieder stark. Kurzfristige Aussichten werden jedoch kaum noch getroffen. Gold könnte dennoch das bisher prophezeite Ziel von 1.200 US-Dollar problemlos erreichen. Die nächsten Tage werden Aufschluss geben, ob Gold weiterhin fallen wird, dann könnte die 830 Dollar Marke nicht weit sein, oder ob Gold über die 950 Dollar steigen kann.
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Montag 16. März 2009 von admin
Wenn man in Edelmetalle investieren möchte, steht man immer vor der Frage: Gold oder Silber? Welches der Beiden Metalle bietet bessere Aussichten? Welches kann meine Kaufkraft besser schützen oder vielleicht sogar erhöhen? Immer wieder ist zu lesen, dass Silber im Verhältnis zu Gold derzeit stark unterbewertet ist. Um der Sache auf den Grund zu gehen, habe ich mir die Arbeit gemacht, das Verhältnis von Silber- und Goldpreis einmal genauer anzusehen. Gleich vorweg einmal hier das Ergebnis:
Verhältnis Silberpreis : Goldpreis seit 1973

Wie auf den ersten Blick zu sehen ist, sind die Schwankungen enorm. Durch den starken Preisverfall von Silber im letzten Jahr hat sich das Verhältnis sehr deutlich zu gunsten von Gold verschoben. Bietet Silber daher die besseren Aussichten?
Betrachtet man das Verhältnis der natürlichen Vorkommen (ca. 1:17,5), scheint diese Annahme durchaus berechtigt. Doch der Preis wird nicht nur durch das Angebot, sondern auch durch die Nachfrage bestimmt. Und obwohl Silber eine weitaus größere Bedeutung als Industriemetall hat, ist die Nachfrage nach Gold offenbar ungleich höher. Warum ist das so? Die Nachfrage von Gold setzt sich zu großen Teilen zusammen aus der Schmuckindustrie und Investoren. In diesen beiden Bereichen hat die Nachfrage an Silber im Laufe der Jahrzehnte gegenüber Gold stark eingebüßt.
Bei Gold waren zuletzt vor allem Investoren die Preistreiber. Gold ist die Krisenwährung Nr. 1 und daher erste „Anlaufstelle“ in Krisenzeiten. Abgesehen davon, dass es aufgrund von Menge und Gewicht bei größeren Vermögen deutlich einfacher ist, diese in Gold abzusichern, hat Silber im Laufe der Zeit sein Image als Investitionsgut oder gar als Geld weitgehend eingebüßt. Die Frage ist nun: Wird es dieses im Zuge der kommenden Depression wieder erlangen?
Ob bzw. in welchem Ausmaß das der Fall sein wird, darüber kann man letztlich nur Vermutungen anstellen. Wie verhielt sicher das Silber/Gold-Verhältnis in der Großen Depression in den 30er Jahren? Silber verlor damals im Verhältnis zu Gold sehr stark an Wert. Für eine Unze Gold musste man zweitweise über 100 Unzen Silber auf den Tisch legen. Doch die Voraussetzungen damals waren andere. Gold war damals im Volk verteilt. Da fast jeder etwas Gold hatte, konnte es sich schnell als Tauschmittel durchsetzen. Heute ist das Gold im Wesentlichen in den Händen einiger weniger. Wenn Geld an Wert verliert und sich Edelmetalle als Tauschmittel nach und nach durchsetzen sollten, wird Gold für den kleinen Mann kaum erhältlich, geschweige denn leistbar sein. Abgesehen davon stößt Gold als Tauschmittel im Alltag aufgrund der schlechten Teilbarkeit bald an seine Grenzen. Brot und Milch kann man schwer mit Goldmünzen bezahlen, sofern man nicht gleich für mehrere Großfamilien einkauft. Für viele wird daher vermutlich Silber das Tauschmittel der ersten Wahl sein. Das „Gold des kleinen Mannes“ trägt also nicht ganz umsonst diesen Titel.
Es spricht also doch einiges dafür, dass Silber bei weiter fortgeschrittener Krise dem Gold wieder etwas den Rang ablaufen wird. Auch wenn Gold im Moment der erste Gewinn der Krise ist. Es ist wie so oft auf jeden Fall empfehlenswert, nicht alles auf ein Pferd zu setzen.
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Sonntag 15. März 2009 von Goldbug
Es gibt sehr viele Anzeichen und auch Gründe, die für einen Goldpreisanstieg auf längere Sicht sprechen. Investoren können gerade jetzt von einem geringen Preis profitieren und mit einem späteren massiven Anstieg hoffen. Hier sind sich die Experten einig.
Momentan wächst die Geldmenge weltweit immer mehr. Jahrelang hatten die Notenbanken eine sehr lockere Geldpolitik und auch das aktuelle Konjunkturprogramm, das um die ganze Welt geht, treibt die Inflation noch weiter voran. Dies könnte bald wieder zu einem Anstieg des Goldwertes führen. Viele Anleger haben schon jetzt bewiesen, dass man dem Papiergeld nicht trauen kann und dass ein Weg ins Gold richtig ist. Selbst die momentan geringen Guthabenzinsen der Banken führen dazu, dass sich Anleger regelrecht ins Gold flüchten. Auch der schwache US Dollar ist ein Grund dafür, dass viele Investoren auf Gold oder Silber umsteigen.
Die Gefahr auf eine Inflation ist jedoch am deutlichsten und für die meisten Menschen auf nahe liegender, als andere Gründe. Die 1.000 Dollar Marke könnte das Gold bald lange hinter sich lassen und einen steilen Weg nach oben anstreben. Viele Experten sind selbst der Meinung, dass Gold in den nächsten Jahren bald bei 2.000 Dollar je Unze stehen könnte. Das momentane Szenario unterstützt diese Vermutung. Es ist sogar möglich, dass der Goldpreis sich in den kommenden Wochen und Monaten massiv erholt, doch es ist vorstellbar, dass es wieder einen Einbruch bis auf 800 US Dollar je Unze geben kann. Anleger sollen sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen lassen. Wer also langfristig in Gold investieren möchte, der benötigt einige Nerven. Doch momentan ist der Einstieg noch relativ günstig.
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Sonntag 15. März 2009 von Goldbug
Neben den Münzen und Barren, kann man auch die Goldaktien als Anlage nutzen. Immer mehr Investoren legen ihr Augenmerk auf die wertvollen Papiere. Es gibt eine Goldunternehmen, die an der Börse handeln und von den starken Rohstoffen profitieren. Es gibt zwar derzeit auch genügend andere Aktien, die sich sehr gut entwickeln, trotz Wirtschaftskrise, doch die Goldaktien haben immer mehr an Relevanz gewonnen und können demnächst sehr weit nach oben gehen.
Insgesamt haben alle börsenorientierte Unternehmen im Edelmetallsektor einen Wert von knapp 200 Milliarden US Dollar. Alleine die oberen 13 der Rangliste schaffen es den Wert von 139 Milliarden US Dollar aufzubringen. Wenn man sich die letzten Monate an der Börse genauer ansieht, wird man schnell erkennen, dass die Goldaktien im Durchschnitt nicht besonders an Wert zugelegt haben. Im Gegenteil, sie liegen im Vergleich zu den bisher erreichten Höchstständen etwas 50 Prozent darunter. Dennoch konnten sie sich von dem Tiefstand am Ende des letzten Jahres wieder erholen und sind auf dem besten Weg neue Rekorde zu schreiben.
NovaGold zum Beispiel konnte im Vergleich zum letzten Tief 700 Prozent Steigerung erreichen. Die Goldpreise waren ein ausschlaggebender Punkt dafür. Um weitere lukrative Aktien zu nennen, kann man die Namen Moto Goldmines, Donlin Creek, oder Greystar erwähnen. Sie gehören zu den Top 10 der Goldaktien. Auch die chinesischen Papiere haben momentan wieder eine Steigerung aufzuweisen. Shandong und Zijin konnten sich wieder erholen. Sollte sich der Goldpreis in den nächsten Wochen und Monaten wieder der 1.000 Dollar Marke nähern, oder laut Experten diese sogar überschreiten, dann können die Goldaktien ihren Lauf auf einen neuen Rekord fortsetzen. Der einzige Risikofaktor ist dabei eine schlechte Unternehmensentwicklung.
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Samstag 14. März 2009 von Goldbug
Goldmünzen oder Barren muss es nicht mehr nur in einem speziellen Fachgeschäft oder bei der Bank geben. Zum Erstaunen Aller bietet jetzt auch der Lebensmittelmarkt Lidl ein entsprechendes Sortiment an, dass man kaufen kann, solange der Vorrat reicht.
Der billige Discounter hat in seinem Onlineshop vier verschiedene Goldmünzen zur Auswahl und bietet ebenso zehn Gramm schwere Goldbarren an. Diese kann man direkt online bestellen und sie werden direkt nach Hause geliefert. Die Münzen sind schon fast ausverkauft und erfreuten sich einer großen Nachfrage. Das Interesse an Gold ist nicht gesunken und noch nie war der Weg sich die Edelmetalle zu kaufen so einfach. In der letzten Werbung hatte Lidl die Münzen und Barren vorgestellt.
Die Preise sind im Vergleich zu den Edelmetallhändlern allerdings leicht erhöht. Die 100 Euro Goldmünze Goslar hat 15,55 Gramm und kostet 429 Euro. Beim Fachhändler sind diese Münzen dzt. bis zu 20 Euro billiger zu haben. Dennoch gab es eine enorme Nachfrage. Deutlich höher ist der Aufschlag beim 10g-Barren. Dieser kostet bei Lidl 329 Euro – bei Pro Aurum gibt es einen 10g-Goldbarren dzt. für 258 Euro. Allerdings muss man anmerken, dass der Lidl-Barren auf der Rückseite geprägt ist (Motiv: Lippizaner), was zwar einen kleinen Aufschlag rechtfertigen würde – allerdings nicht in dieser Größenordnung. Das Unternehmen rechtfertigt sich dahingehend, dass Lidl nicht auf alle Kurse reagieren kann und deshalb einen festen Preis für das Edelmetall festgelegt hat. Dennoch kann der Kauf nicht empfohlen werden, da der Preis momentan zu sehr über dem eigentlich Wert des Goldes steht. Sollte der Goldpreis allerdings Anfang nächster woche weiter steigen, wären vor allem die Münzen durchaus billig – die wären dann aber wohl auch sehr schnell ausverkauft.
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Dienstag 10. März 2009 von Goldbug
Kenrich-Eskay Mining Corp. ist eine kanadische Minengesellschaft, die im Jahre 1994 gegründet wurde. Ihr hauptsächliches Abbaugebiet befindet sich in British Columbia und umfasst etwa 134 km². British Columbia liegt im Westen von Kanada. Die bedeutendsten Mineralien, die hier abgebaut werden sind Gold, Silber, Kupfer, Blei und Zink.
Im Jahr 2004 wurde die Goldförderung in Kanada auf 129 Tonnen datiert. Im Jahr 2006 waren es nur noch 103 Tonnen, wobei weltweit immer noch 2441 Tonnen gefördert werden konnten. Obwohl im folgenden Jahr wieder Proben aus dem Boden genommen wurden und selbst das Unternehmen viel in die Untersuchung investiert, nimmt die Goldförderung immer mehr ab. Allein in Britsich Columbia wurden im Jahr 2006 nur 15,6 Tonnen Gold gefördert. Reine Silberminen gibt es jedoch in Kanada nicht. Es fällt allerdings zu 58 Prozent beim Goldabbau mit ab und ist ebenso ein Kuppelprodukt bei der Förderung von Basismetallen.
Das bekannteste Gebiet der Firma Kenrich-Eskay Mining Corp. ist Eskay-Creek. Dieses wird durch einen Fluss geteilt, welcher zwei Indianer-Stämme voneinander trennt. Diese sind dem Goldabbau jedoch positiv gegenüber eingestellt. Schon früher haben sie mit den Minengesellschaften zusammengearbeitet und lukrative Geschäfte gemacht. Bis heute spielen die Indianer für das Unternehmen eine große Rolle, denn sie helfen bei den Felduntersuchungen und finden oftmals neue Goldadern.
Kenrich-Eskay Mining Corp. ist seit 2001 unter diesem Namen bekannt und in Kanada börsennotiert und voll berichtspflichtig.
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Montag 9. März 2009 von Goldbug
Die deutsche Bundesbank sieht nicht vor die deutschen Goldreserven zu verkaufen. Dies bestätigte jetzt der Bundesbank-Präsident Axel Weber. Dabei geht sie jedoch auch ein gewisses Risiko ein.
Der Aktuelle Marktwert der deutschen Goldreserven liegt bei 80 Milliarden Euro. Diese werden jedoch nicht verkauft, obwohl der CDU-Haushaltsexperte Steffen Kampeter dies gefordert hatte. Die Goldreserven sollten das Konjunkturpaket der Bundesregierung finanzieren. Die Bundesbank wird dank der Entscheidung wieder einen höchsten Gewinn seit 2001 melden können. Sieben Milliarden Euro sollen an den Bundesfinanzminister Peer Steinbrück weitergereicht werden. Die Bundesbank selber profitiert dabei vom steigenden US-Dollar und der Refinanzierung der privaten Banken.
Die angelegten Goldreserven sind ausschließlich für Krisenzeiten angedacht, in denen man sich laut Bundesregierung schon längst befindet. Die Experten sind sich jedoch einig, dass der Euro als Währung abbauen wird und Gold somit die einzige krisensichere Währung bleibt. Die Reserven dürfen in keinem Fall verkauft werden. Fünf Tonnen im Jahr werden dem Bund zur Verfügung gestellt, um weitere Goldmünzen prägen zu lassen. Weitere Abgaben an die Bundesregierung wurden seit Amtsantritt von Axel Weber nicht getätigt. Momentan hat die Bundesbank Goldreserven in Höhe von 3412,6 Tonnen. Dank der Steigerung des Euros kann die Bundesbank 2008 rund sechs Milliarden Euro mehr verzeichnen, als es Ende 2007 der Fall war.
Die Bundesbank sieht nicht vor die bisherigen Goldbestände zu verkaufen und etwa in europäische Aktien zu investieren. Dies ist dem Präsidenten zu heikel. Er schwört auf die krisensichere Währung.
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Freitag 6. März 2009 von Goldbug
In der letzten Woche musste man zunehmend eine negative Bewegung vom Gold und vom Silberpreis feststellen. Viele Anleger waren geschockt als Gold wieder die niedrige Marke von 915 US-Dollar hatte, nachdem sich das Edelmetall schon bis über die 1000 Dollar bewegte. Es gibt jedoch Hoffnungen, die den Goldpreis wieder nach oben trieben könnten.
Nach dieser erschütternden Abwärtsbewegung sind die Experten nicht mehr einer Meinung. Einige denken, dass der Goldpreis weiterhin abfallen wird. Andere wiederum sind sich sicher, dass dies nur ein vorübergehender Zustand bleibt und bald wieder Spitzenwerte erreicht. China könnte den Goldpreis wieder retten und das Edelmetall bald wieder zu einem sicheren Hafen für Anleger machen.
Momentan wird über ein chinesisches Konjunkturprogramm diskutiert. Viele Experten denken, dass dadurch die Nachfrage an Gold im Bereich der Investoren und Anleger vorerst sinken wird. Der chinesische Premier gibt jedoch wieder neue Hoffnungen. Er glaubt, dass durch sein Konjunkturprogramm die Wirtschaft wieder stimuliert wird und in diesem sogar auf acht Prozent ansteigen kann. Das wäre auch eine sensationelle Meldung für den Goldpreis. Weitere Konjunkturmaßnahmen sind jedoch noch nicht geplant, gab der Premier erst kürzlich bekannt.
Momentan ist noch keine Steigerung des Goldpreises in Sicht, doch selbst die USA ist überzeugt, dass es bald wieder bergauf gehen wird. Anleger, die sich jetzt unsicher sind, können in das Edelmetall vertrauen, denn gerade der niedrige Preis lockt zum Kaufen an. Wenn man sich jetzt für Gold oder Silber entscheidet, kann man bei einem steigenden Kurs sehr viel mehr Gewinne machen.
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Freitag 6. März 2009 von Goldbug
Die Entwicklung des Goldpreises zeigt, dass das begehrte Edelmetall selbst in der Krise stabil sein kann und somit auch Währung wird. In den letzten Monaten ist der Wert von 750 US-Dollar auf über 1.000 US-Dollar angestiegen und momentan jedoch wieder gefallen. Die Experten sind sich sicher, dass auch die Goldaktien in die Krise deshalb bestehen können.
Wenn man in Aktien investiert, muss man sich im Klaren sein, dass man ein Risiko eingeht. Vorher sollte man sich deshalb genau überlegen wie groß die eigene Risikobereitschaft ist. Man sollte die Abläufe einer Goldproduktion kennen, um bestimmte Meldungen am Markt auch richtig einzuschätzen. Das kleinste Risiko findet man in der Regel bei den großen etablierten Firmen. Kleinere und mittlere Unternehmen hingegen bergen eine gewisse Gefahr. Wenn man in ein Unternehmen investiert, dann sollte man auch mit der Qualität und der Qualifikation der Führung vertraut sein. Es muss neben den geologischen Kenntnissen auch ein gutes Management bestehen und ausreichend Kapital vorhanden sein. So können andere Projekte mit entwickelt werden, die die Firma weiter voran bringen.
Man sollte sich auch über das Goldvorkommen interessieren, über das ein Unternehmen verfügt. Die Ressourcen sind dabei die Bestände, die insgesamt vorhanden sind. Die Reserve hingegen ist die Menge, die wirklich gefördert werden kann, zum aktuellen Zeitpunkt. Es gibt auch Reserven die mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit belegt sind. Hat man dann ein Unternehmen gefunden, welches alle wichtigen Kriterien erfüllt, kann man über den Kauf von Aktien nachdenken. Wichtig ist jedoch, dass das Unternehmen seine Produktion nicht längerfristig zu einem festen Preis verkauft hat. Bei einem steigenden Goldpreis kann die Firma dann auch mehr Gewinne erzielen, da die laufenden Kosten in etwa gleich bleiben.
Die Auswahl an geeigneten Aktien ist mit einem gewissen Aufwand verbunden, den man jedoch eingehen muss, wenn man das Risiko möglichst gering halten will. Die Mühe wird sich in einigen Wochen und Monaten auch auszahlen.
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Donnerstag 5. März 2009 von Goldbug
Der Dollar hat viele Jahre den Wert des Goldes bestimmt. Erst in den letzten Wochen und Monaten konnte sich das Gold von der amerikanischen Währung losreißen und einen eignen Kurs einschlagen.
Momentan schwindet bei fast allen Bürgern das Vertrauen in die einheimischen Währungen. Viele verlieren ihren eigentlichen Wert und die Inflation schreitet voran. Das Papiergeld ist deshalb nicht krisensicher und die Anleger flüchten sich in Gold und Silber. Die wirtschaftlichen und finanziellen Probleme haben die Preise des Edelmetalls steigen lassen. Allerdings sind viele Kredite auf der ganzen Welt in US-Dollar nominiert. Daher wird in einer Krise auch viel Liquidität in Dollar benötigt, was diesen kurzfristig etwas stützt.
Man sollte jedoch nicht langfristig Vertrauen in die amerikanische Währung setzen. Die massiven Schulden der USA und die allgemeine Vorgehensweise in Bezug darauf noch mehr Schulden zu finanzieren und dabei regelrecht auf eine Inflation hinzuarbeiten lässt das vertrauen noch viel schneller schwinden. Auch in anderen Ländern, wie zum Beispiel Indien sind die Währungen nicht stark genug. Auch deswegen steigt der Goldpreis weiter an.
Gold konnte in der letzten Zeit sich wieder stark auf die 1000 Dollar Marke bewegen. Erst in dieser Woche ist Gold wieder auf 930 Dollar je Unze abgefallen. Obwohl die Nachfrage aus der Seite der indischen Schmuckindustrie nachgelassen hat, kann sich Gold dennoch tapfer halten. Solange die Minen weiterhin geschlossen werden und die Nachfrage steigt, könnte Gold bald einen weiteren Rekord brechen. Das Potential ist bereits heute schon vorhanden.
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