Dienstag 6. Januar 2009 von Goldbug
Auf immer neuen Kanälen kommt Geld in unsere Wirtschaft. Doch das bringt auch erhebliche Gefahren mit sich. Die Experten sind sich überwiegend einig: die Notenbanken haben letztes Jahr gute Arbeit geleistet. Dank des globalen und rechtzeitigen Handelns konnte der Finanzsektor nochmal dem Zusammenbruch entrinnen.
Die Währungshüter von Schweden bis Neuseeland haben in diesen Wochen und Monaten die Leitzinsen gesenkt und das Geld in die Märkte gepumpt. So hat es die Wirtschaft bisher noch nie in diesem Ausmaß gesehen. Die angeschlagenen Notbanken sind auch bestrebt, neben der Stabilisierung auch den Kreditfluss zwischen den Banken, sowie zwischen Banken und Realwirtschaft wieder zu beleben. Erst wenn die Erstarrung aufbricht, besteht Aussicht, dass die Industriestaaten die fatale Abwärtsdynamik ihrer Wirtschaft aufhalten können. Bisher haben die Notbanken jedoch nur mäßige erfolge gehabt.
Die Geldpolitik büßt als Mittel zur Konjunkturstimulierung in einer Finanzkrise jedoch ein und die Möglichkeiten der herkömmlichen Geldpolitik ist auch begrenzt. Die Notenbanken können den Leitzins höchstens auf null Prozent senken. In vielen Ländern bewegt er sich schon zwischen 0 und 0,5 Prozent. Dennoch sind die Banken entschlossen einen Absturz der Wirtschaft zu verhindern. Noch dieses Jahr wollen die Banken Kredite direkt an Kleinunternehmen und private Haushalte vergeben. Tatsächlich sorgen sich manche Experten inzwischen weniger vor einer Deflation. Wer bislang dachte, die Notenbanken hätten im abgelaufenen Jahr ihre grösste Herausforderung in der Nachkriegszeit gemeistert, könnte bald schon eines Besseren belehrt werden. Gold und Silber sind von solch einer Inflation jedoch ausgenommen. Die Edelmetalle stabilisieren eher ihr Stellung.
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Montag 5. Januar 2009 von Goldbug
China ist und bleibt der weltweit größte Goldproduzent. Das Land kann seine Position am Goldmarkt weiter festigen. Das chinesische Ministerium für Informationstechnologie hat die Zahlen für den Goldausstoß des Landes im November vorgelegt gehabt. Schon Ende dieses Monats erreichte die Produktion im Jahr 246,51 Tonnen bzw. 2,14 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Damit lässt China weiterhin Südafrika hinter sich und bleibt die weltweite Nummer eins im Sektor der Goldproduktion.
Die südafrikanische Produktion hingegen sinkt sogar weiter. Dadurch festigt sich Chinas Position umso mehr. Die Steigerung des chinesischen Ausstoßes wird allerdings die Verminderungen der Produktion von anderen Ländern nicht ausgleichen können. Demnach muss auch China bald mit einer sinkenden Produktion gegenüber dem Vorjahr rechnen.
Die Menschen, die das Angebot-Nachfrage-Verhältnis beim Gold prüfen und beobachten sollten sich jedoch nicht zu früh freuen. In den Ländern, wo traditionell viel Gold angefragt wird, wie zum Beispiel Indien, die Türkei und die Staaten des mittleren Ostens, ist die Nachfrage in den letzten Monaten auch deutlich gesunken.
Dennoch bleibt für das Jahr 2009 folgende Prognose: Die steigenden Edelmetallpreise führen zu Inflationserwartungen, diese wiederum treiben die Preise von Gold und Silber, wahrscheinlich auch Platin, in die Höhe. Neben den Aktien sollte man zusätzlich noch Anlagen in Form von Barren und Münzen haben, meinen die Experten. Notbanken könnten schon bald zu den ersten Zinserhöhungen greifen. Deshalb lohnt es sich frühzeitig über mögliche Anlagen nachzudenken.
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Sonntag 4. Januar 2009 von Goldbug
Die American Eagle ist eine der erfolgreichsten Anlagemünzen der Vereinigten Staaten. In der silbernen Ausführung wird sie auch oft Silver Eagle genannt und zählt zu den bedeutendsten klassischen Münzen. Außerdem ist sie die größte und schwerste Münze in Amerika.
Im Jahre 1986 wurde sie das erste Mal geprägt in der United States Mint. Bis heute erschienen jedes Jahr neue Ausgaben der Silbermünze. Im Ausgabe Jahr war der Silver Eagle die erste reine Silbermünze mit einer Feinheit von 999/1000. Zeitgleich erschien eine Goldversion mit gleichem Motiv.
Der Entwurf zum Motiv der „Walking Liberty“ auf der Rückseite wurde vom deutschen Auswanderer Adolph A. Weinman angefertigt. Sie ist die Freiheitsstatue in Frauengestalt, welche von der USA-Flagge umhüllt gen Sonnenuntergang schreitet. Mit den Lorbeer- und Eichenzweige in der linken Hand, dem nach vorne ausgestreckten Arm und mit der aus der Französischen Revolution bekannten phrygischen Kopfbedeckung steht die Lady Liberty für Freiheit und Glück. Die Freiheitsstatue war ein Geschenk Frankreichs an die Vereinigten Staaten von Amerika. Der amerikanische Wahlspruch „In God We Trust“ und das Jahr der Prägung ist am rechten Münzrand zu erkennen.
Die andere Seite zeigt den amerikanischen Adler mit Wappen. In der rechten Kralle hält er einen Olivenzweig und in der linken mehrere Pfeile. Im Schnabel hält er ein Band mit dem Spruch „E Pluribus Unum“. Das ist lateinisch und bedeutet so viel wie „aus vielen Eins“. Dies ist ebenso ein Wahlspruch aus Amerika. Außerdem sind die 13 Sterne für die Gründungskolonien darüber geprägt. Die Größe und Feinheit sind ebenso zu lesen.
Diese Münze ist nur al 1 Oz-Version vertreten und hat 99,93 % Silberanteil. Der Rest ist Kupfer. Sie hat einen Durchmesser von 40,6 mm und besteht aus 31,103 g Silber.
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Samstag 3. Januar 2009 von Goldbug
Niemand wird eine genaue und verbindliche Prognose für das Edelmetall abgeben können. Der Markt reguliert sich selber und ist somit nicht stark vorhersehbar. Dennoch kann man einzelne Trends feststellen und mit der Sicht auf die letzten Jahre kann man diese bestätigen.
Gold entwickelte sich seit dem Jahr 2001 mit einem starken Anstieg. Damals lag der Wert bei etwa 250 Dollar. Während des Wegs nach oben verlor das Gold auch nur wenig an Wert. Beim Silber konnte man erkennen, dass es oft massiv eingebrochen ist. Gold schlägt sich strikt nach oben ohne große Verluste einzufahren. Bereits 2006 konnte die 700 Dollar grenze schon überschritten werden. Nach dem Abfall auf unter 600 erholte sich der Rohstoff jedoch wieder und liegt in der Mitte des Jahres 2008 bei über 900 Dollar. Doch auch hier konnte Gold seinen Wert nicht halten und stürzte wieder ab.
Doch die Aussichten für den Goldpreis stehen sehr gut. Seit Dezember kann bei Gold eine Stärke abgelesen werden, die sich über die 800 Dollar-Marke bewegt. Der Trend könnte auch im Jahre 2009 fortgesetzt werden. Der Wert hielt sich bisher immer sehr robust und nachdem das obere Terrain erklommen ist kann sich das Edelmetall sehr stabil behaupten. Mittel- oder Langfristig kann das Niveau von 1.200 Dollar angepeilt werden. Wenn kein einschneidendes Erlebnis in der Wirtschaft eintritt, dann sollte Gold diesen Wert locker erreichen können.
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Freitag 2. Januar 2009 von Goldbug
Um sich für die richtige Anlage entscheiden zu können, sollte man sich im Vorfeld über mögliche Entwicklungen der Rohstoffe informieren. Solange der Lauf keine unerwarteten Wendungen hat, kann man einen etwaigen Verlauf schon zu Beginn eines Jahres analysieren.
Richtet man den Blick auf das Edelmetall Silber so kann man erkennen, dass es seit Anfang 2002 drastisch gestiegen ist. Aus einer mehr oder weniger Seitwärtsbewegung hat sich ein massiver Aufschwung entwickelt. Dennoch zeichnet sich Silber bisher sehr durch seine Schwankungsintensität aus. Das bedeutet, dass oftmals steil bergauf und kurz danach wieder bergab gehen kann. So erreichte Silber im Jahr 2004 einen massiven Aufstieg und fiel kurz danach Mitte des Jahres tief ab, von acht Dollar auf sechs Dollar. Dennoch gibt es immer wieder Ausschläge in beide Richtungen. So schnell wie Silber fällt, so schnell erholt sich der Wert auch wieder. Im nun beendeten Handelsjahr 2008 stellt sich die Situation wie folgt dar. Gold hat seit dem markierten Jahreshoch um 15 Prozent verloren. Silber stürzte ganze 50 Prozent wieder herab. In diesem Zusammenhang sollte vor allem wieder Silber stark zunehmen können, wobei man stark profitieren kann, wenn man jetzt investiert.
Momentan ist der Trend wieder steigend und Silber kann bis Mitte des Jahres weiter zulegen. Zwar hat Silber im Gegensatz zum Gold keine langjährige Aufwärtslinie, doch es kommen immer wieder positive Signale von dem Edelmetall zurück. In der letzten Zeit hat Silber keine Handelswoche beendet, mit einem Wochenschlusspreis der unter 9 Dollar lag. Im kommenden Jahr ist somit vieles möglich. Der Aufwärtstrend ist jedoch bestätigt und ein Wochenschlusspreis von 11,60 Dollar kann diesen Trend unterstützen.
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